Natalija Derepasko (; * 16. April 1973, Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik) ist eine Handballtrainerin und ehemalige Handballspielerin.

Spielerin Derepasko übte anfangs in ihrer Heimatstadt Sewastopol den Schwimmsport aus. Mit 13 Jahren etwa wechselte sie zum Handball; sie wurde von Ihor Turtschyn trainiert und lief für den sowjetischen Erstligisten Spartak Kiew auf.eurohandball.com: This is me: Nataliya Derepasko, abgerufen am 16. Februar 2022 Im Jahr 1995 schloss sich Derepasko dem nordmazedonischen Verein Kometal Gjorče Petrov Skopje an, mit dem sie 1996 und 1997 das nationale Double gewann.handballfast.com: Наталья Дерепаско: "Панов считает, что Аня Вяхирева — чистый фланговый игрок. Вот не согласна!", abgerufen am 16. Februar 2022bundesligainfo.de: Titelträger Mazedonien (Frauen), abgerufen am 16. Februar 2022 1997 wechselte die Rückraumspielerin zum slowenischen Spitzenverein RK Krim, für den sie elf Jahre auf Torejagd ging. Mit Krim gewann sie elf Mal die slowenische Meisterschaft und zehn Mal den slowenischen Pokal.bundesligainfo.de: Titelträger Slowenien (Frauen), abgerufen am 16. Februar 2022 International errang sie mit RK Krim in den Jahren 2001 und 2003 die EHF Champions League sowie 2003 und 2004 die EHF Champions Trophy. Derepasko wurde in den Spielzeiten 1998/99, 2002/03 und 2005/06 Torschützenkönigin der EHF Champions League.eurohandball.com: Görbicz claims the golden ball, abgerufen am 16. Februar 2022 Nach der Saison 2008/09, in der Derepasko für den italienischen Verein Pallamano Bancole aufgelaufen war, beendete sie ihre Karriere.history.eurohandball.com: Pallamano Bancole (2008/09), abgerufen am 16. Februar 2022eurohandball.com: Nataliya Derepasko takes over Krim Ljubljana, abgerufen am 16. Februar 2022

Derepasko lief anfangs für die ukrainische Nationalmannschaft auf. Im Trikot der Ukraine wurde sie mit 61 Treffern Torschützenkönigin bei der Weltmeisterschaft 1995.archive.ihf.info: XII. - 1995 - AUT / HUN, abgerufen am 16. Februar 2022 Nach einer mehrjährigen Pause gehörte sie ab 2003 dem Kader der slowenischen Nationalmannschaft an.

Trainerin Derepasko war ab dem Jahr 2016 an der Handball-Akademie von RK Krim als Trainerin tätig. Zwei Jahre später übernahm sie den Co-Trainerposten der Damenmannschaft. Zusätzlich hatte sie denselben Posten bei der slowenischen U-17-Nationalmannschaft inne. Im Oktober 2021 beförderte die Vereinsführung Derepasko zur Cheftrainerin. Unter ihrer Leitung gewann Krim 2022 sowohl die slowenische Meisterschaft als auch den slowenischen Pokal. Anschließend endete ihre Trainertätigkeit bei RK Krim.siol.net: Trenerski vihar v Krimu: Adžić namesto Derepaskove, abgerufen am 9. Juni 2022

Derepasko trainierte in der Saison 2022/23 die chinesische Mannschaft Phoenix, die in der höchsten russischen Spielklasse antrat.handballfast.com: Olimpbet Суперлига. В женском чемпионате сыграет китайская команда под названием "Феникс". Главный тренер — Наталья Дерепаско, abgerufen am 2. Dezember 2022handballfast.com: Наталия Дерепаско: "Когда девчонкам сообщили, что мы уходим, заплакали все. И я тоже…", abgerufen am 16. Mai 2023 Zusätzlich trainierte sie die chinesische Nationalmannschaft, deren Kader mit ihrer Vereinsmannschaft identisch war.handballfast.com: Чемпионат Азии. Наталия Дерепаско: "На быстрых переходах смогли догнать соперника и выиграть". Сборная Китая победила команду Казахстана, abgerufen am 2. Dezember 2022 Bei der Asienmeisterschaft 2022 gewann China unter ihrer Leitung die Bronzemedaille.drive.google.com: 19TH ASIAN WOMEN'S CHAMPIONSHIP: Place 3-4, abgerufen am 25. Dezember 2022 In der Saison 2023/24 trainierte sie den russischen Erstligisten AGU-Adyif.handballfast.com: Россия. Официально. Наталья Дерепаско — новый главный тренер АГУ-"Адыиф". Также в клубе из Майкопа будет работать Татьяна Березняк, abgerufen am 27. August 2023 Nachdem Derepasko in der Spielzeit 2024/25 dem Trainerstab von GK Lada Toljatti angehört hatte, schloss sie sich im Sommer 2025 dem Trainerstab des PGK ZSKA Moskau an.whccska.ru: Наталья Дерепаско пополнила тренерский штаб ЦСКА, abgerufen am 30. August 2025

Privates Natalija Derepasko besitzt die Staatsbürgerschaften der Ukraine und Sloweniens. Nach dem Ende ihrer Karriere als Profispielerin war sie in Belgrad mit Branka Jovanović selbständig tätig.

Weblinks Natalija Derepasko in der Datenbank der Europäischen Handballföderation

Einzelnachweise

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