mini|Julien Gaspar-Oliveri 2012 Julien Gaspar-Oliveri, als Schauspieler auch Julien Oliveri bzw. Julien Gaspar, (* 10. September 1985 in Cannes) ist ein französischer Film- und Theaterschauspieler sowie Regisseur.

Leben Gaspar-Oliveri erlangte zunächst als Schauspieler Bekanntheit, so war er von 2007 bis 2009 unter dem Namen Julien Oliveri in über 150 Folgen der Seifenoper Plus belle la vie in der Rolle des Maxime Robin zu sehen. Er stieg in der Serie aus und begann 2008 ein Schauspielstudium am Pariser Conservatoire national supérieur d’art dramatique,Julien Gaspar-Oliveri auf academie-cinema.org, abgerufen am 16. Februar 2022. das er 2011 beendete. Er arbeitete parallel als Schauspieler am Theater und in Film- und Fernsehproduktionen, war jedoch auch als Regisseur am Theater tätig. Während des Studiums inszenierte Gaspar-Oliveri unter anderem 2011 Anton Tschechovs Die drei Schwestern.Les trois soeurs. juliengasparoliveri.over-blog.com, März 2015. Ab 2011 auf scenarioaulongcourt.com, abgerufen am 16. Februar 2022. war er assoziierter Künstler am Théâtre Antibéa in Antibes, wo er mehrere Stücke von Jean-Luc Lagarce inszenierte, darunter 2012 die Stücke J’étais dans ma maison und J’attendais que la pluie vienne sowie 2014 und 2015 das Stück Juste la fin du monde, das seither regelmäßig im Spielplan des Theaters vertreten ist.Julien Gaspar-Oliveri auf theatre-contemporain.net, abgerufen am 16. Februar 2022.Juste la fin du monde auf theatre-antibea.fr, abgerufen am 16. Februar 2022.

Im Jahr 2013 veröffentlichte Gaspar-Oliveri mit Passe seinen ersten professionellen Kurzfilm als Regisseur, nachdem er den 2011 veröffentlichten Kurzfilm Loin de Benjamin selbst produziert hatte. Der Mittellangfilm Villeperdue, der 2016 erschien und in dem Carole Franck eine Hauptrolle übernahm, wurde mithilfe von Crowdfunding finanziert.Villeperdue auf kisskissbankbank.com, abgerufen am 16. Februar 2022. Für den 2020 erschienenen Kurzfilm Im zarten Alter erhielt Gaspar-Oliveri 2022 eine César-Nominierung für den Besten Kurzfilm.

Filmografie Als Schauspieler (Auswahl) 2006: St. Tropez (TV-Serie, eine Folge) 2007–2009: Plus belle la vie (TV-Serie, 164 Folgen) 2014–2015: Dein Wille geschehe (Ainsi soient-ils) (TV-Serie, 5 Folgen) 2015: Cortège (TV) 2017: Dolphin Moves 2020: Draußen wird es dunkel (Extérieur crépuscule) (Kurzfilm) 2020: Avis de tempête (TV) 2021: Die französischen Jungs (The French Boys) 2024: Freies Spiel (Ceux qui rougissent) 2024: Die Welt existiert nicht (Le monde n’existe pas) 2025: 15 Liebesbeweise (Des preuves d’amour)

Als Regisseur 2011: Loin de Benjamin (Kurzfilm) 2013: Passe (Kurzfilm) 2016: Villeperdue (Mittellangfilm) 2017: Tomber du camion (Kurzfilm) 2019: Le rêve de Mila 2020: Im zarten Alter (L’âge tendre) (Kurzfilm) 2022: Marianne (Kurzfilm)

Auszeichnungen 2020: Nominierung Grand Prix im nationalen Wettbewerb, Festival du Court-Métrage de Clermont-Ferrand, für Im zarten Alter 2022: César-Nominierung, Bester Kurzfilm, für Im zarten Alter

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Einzelnachweise

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