Emilie Lachaud de Loqueyssie, geb. Hebenstreit (* 10. April 1793 in Dresden; † 18. November 1863 in Paris) war eine deutsche Künstlerin, die hauptsächlich Porträts und Miniaturen malte.
Leben und Wirken mini|Porträt einer jungen Dame (1836)In den Jahren 1808, 1810 und 1812 stellte sie ihre Werke in den Ausstellungen der Dresdner Kunstakademie aus und war ab 21. Januar 1821 Mitglied der Akademie. Ihre Kopie der Sixtinischen Madonna von Raffael wurde 2010 bei Christie’s verkauft.
Am 18. April 1814 heiratete sie in Dresden den Franzosen Antoine Jean-Baptiste Lachaud de Loqueyssie (1782–1872). Ihr Sohn François Henri Jean-Baptiste Émile Lachaud de Loqueyssie wurde 1815 in Paris geboren. Im Jahr 1829 eröffnete sie zusammen mit ihrem Ehemann in Dresden eine Schule für Mädchen. Ein 1834 angefertigtes Porträt der Künstlerin von Carl Christian Vogel von Vogelstein befindet sich im Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen zu Dresden.
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