Reismalz ist ein Zuckerrübensirup-ähnliches Lebensmittel, das zum Süßen verschiedener Speisen verwendet wird. Reismalz ähnelt äußerlich dunklem Honig und hat einen süßlichen, malzigen Geschmack, die Süßkraft ist jedoch geringer als die von Zucker. Teilweise in Kombination mit Gerstenmalz wird es als natürliches Süßungsmittel verwendet, welches reich an Vitamin B ist. Aufgrund des hohen Anteils an langkettigen Kohlenhydraten, lässt es den Blutzuckerspiegel weniger rasch ansteigen, als Haushaltszucker.

Reismalz wird in einem langwierigen Verfahren aus Vollreis hergestellt und wie Zuckerrübensirup durch Einkochen eingedickt. Die Stärke aus dem Reis wird von Enzymen aufgespalten; traditionell durch Zugabe von Gerstenmalz. In industriellen Herstellungsverfahren werden aufgereinigte Enzyme zugegeben. Abschließend wird überschüssige Flüssigkeit entfernt und die Mischung bis zur gewünschten Konsistenz eingedickt.

Es handelt sich eigentlich um Malzzucker aus Reis und nicht um Malz, denn Malz bezeichnet vermälztes Getreide.

Einzelnachweise

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