Die nordmazedonische Beachhandball-Nationalmannschaft der Frauen repräsentiert den nordmazedonischen Handball-Verband als Auswahlmannschaft auf internationaler Ebene bei Länderspielen im Beachhandball gegen Mannschaften anderer nationaler Verbände. Den Kader nominiert der Nationaltrainer.
Das männliche Pendant ist die Nordmazedonische Beachhandball-Nationalmannschaft der Männer.
Geschichte mini|Die nordmazedonische Mannschaft berät sich während einer Auszeit im Vorrundenspiel gegen Deutschland bei der EM 2019 mini|Simona Grozdanovska (hier 2019), Teilnehmerin der EM 2007 und 2019 Wie fast alle Beachhandball-Nationalmannschaften der Nachfolgestaaten Jugoslawiens wurde die Mannschaft Mazedoniens, beziehungsweise der ehemaligen jugoslawische Republik Mazedonien (FYROM) vergleichsweise früh gegründet. Schon bei der zweiten Austragung der Europameisterschaften 2002 in Cádiz, Spanien nahm das Land erstmals an einer internationalen Meisterschaft teil und wurde 14. Bei den beiden folgenden Teilnahmen 2004 und 2007 stieß das Team in die erweiterte europäische Spitze vor und kam jeweils auf sechste Plätze. 2007 konnte sich Mazedonien somit für die Weltmeisterschaften 2008 erneut in Cádiz qualifiziert. In Spanien belegte die Mannschaft Platz zehn. Im Jahr darauf erreichte die Mannschaft ihren größten Erfolg. Bei den World Games 2009 in Kaohsiung, Taiwan erreichte die Mannschaft das Halbfinale und belegte am Ende den vierten Platz. Nach einem Platz im hinteren Mittelfeld bei der EM 2011 nahm Mazedonien über mehrere Jahre nicht mehr an internationalen Meisterschaften teil. Erst 2019 nahm man, nun schon im Vorausgriff auf die 2020 erfolgte Umbenennung der Nation als Nordmazedonien startend, an der Europameisterschaft in Stare Jabłonki, Polen, teil und wurde dort unter den 20 teilnehmenden Mannschaften Letzte.
Bei der EM 2007 wurde Nataša Kocevska als beste linke Flügelspielerin ausgezeichnet. Bei der EM 2019 wurde die Mannschaft Nordmazedoniens mit dem Fair-Play-Preis ausgezeichnet, weil sie im gesamten Turnierverlauf in neun Spielen nur vier Zeitstrafen bekam und damit anders als bei früheren Teilnahmen weitaus weniger aggressiv agierte.
Trainer CheftrainerDaten zum Teil ungefähre/geschätzte Werte 2007–2019: Sasho Srbinovski seit 2023: Zlatko Mojsoskiekipa.mk: Златко Мојсоски, нов селектор на репрезентацијата на ракомет во плажа, abgerufen am 29. Mai 2023Co-Trainer/in 2007–2008: Rubinco Srbinovski 2019: Tanja Andrejeva seit 2023: Anja Althaus
Teilnahmen World Games 2001: nicht eingeladen 2005: nicht eingeladen 2009: 4. 2013: nicht qualifiziert 2017: nicht qualifiziert 2022: nicht qualifiziert
World Beach Games 2019: nicht qualifiziert 2023: nicht qualifiziert
Mediterranean Beach Games 2015: keine Teilnahme 2019: keine Teilnahme 2023: Weltmeisterschaften 2001: keine Teilnahme 2004: nicht qualifiziert 2006: nicht qualifiziert 2008: 10. 2010: nicht qualifiziert 2012: nicht qualifiziert 2014: nicht qualifiziert 2016: nicht qualifiziert 2018: nicht qualifiziert 2020: ausgefallen 2022: nicht qualifiziertEuropameisterschaften 2000: keine Teilnahme 2002: 14. 2004: 6. 2006: keine Teilnahme 2007: 6. 2009: keine Teilnahme 2011: 11. 2013: keine Teilnahme 2015: keine Teilnahme 2017: keine Teilnahme 2019: 20. 2021: keine Teilnahme 2023: keine Teilnahme EHF Championship 2022: keine Teilnahme
Global Tour 2022: keine Teilnahme
EM 2002: Kader derzeit unbekannt
EM 2004: Kader derzeit unbekannt
EM 2007: Tanja Andrejeva • Klara Boeva • Elena Gjorgjijevska • Simona Grozdanovska • Lence Ilkova • Nataša Kocevska • Dijana Naumoska • Dragana Pecevska • Valentina Radulovic • Adrijana Zdravkovska
WM 2008: Vesna Ackovska • Tanja Andrejeva • Klara Boeva • Biljana Crvenkovska • Dijana Naumoska • Dragana Pecevska • Anzela Platon • Valentina Radulovic • Alexandra Slavkovska
WG 2009: Vesna Ackovska • Tanja Andrejeva • Mirjeta Bajramoska • Eva Dinevska • Dusica Gjorgjijevska • Elena Gjorgjijevska • Lence Ilkova • Nataša Kocevska • Robertina Mechevska • Natasha Mladenovska • Daniela Noveska
EM 2011: Jasmina Andonova • Eva Dinevska • Elena Gjorgjijevska • Robertina Grujoska • Ivana Manevska • Slavica Mrkich • Dijana Naumoska • Natalia Todorovska • Adrijana Zdravkovska
EM 2019: Aleksandra Borizovska • Sanja Dabevskara • Pena Gramatova • Simona Grozdanovska • Teodora Gulicoska • Monika Janeska • Teodora Markoska • Dragica Mitrova • Bisera Paskal
Weblinks Homepage des nordmazedonischen Handballverbandes (mazedonisch) Historische Statistiken der EHF (englisch)
Anmerkungen
Kategorie:Beachhandball-Nationalmannschaft (Frauen) Beachhandball Beachhandball, Frauen Kategorie:Nationalmannschaftsgründung 2002 Beachhandballnationalmannschaft