Dinge, die verschwinden ist eine Textsammlung von Jenny Erpenbeck, die 2009 im Galiani Verlag erschien, 2011 folgte die Taschenbuchausgabe im btb Verlag. 2014 erschien eine Übersetzung ins ArabischeEintrag der arabischen Ausgabe bei WorldCat, 2025 ins Englische Things that disappear. Reflections and memories (Übersetzung von Kurt Beals), London: Granta.

Inhalt und Stil Das Buch enthält 31 kurze autobiografische Texte, von denen die meisten zuvor in Erpenbecks gleichnamiger Kolumne in der Frankfurter Allgemeinen erschienen. Jeder Text beschäftigt sich mit etwas, das aus dem Leben der Autorin verschwunden oder im Verschwinden begriffen ist. Dies kann etwa ein abgerissenes Gebäude, ein verlorener Gegenstand, eine verblasste Erinnerung, eine beendete Beziehung oder eine verstorbene Person sein. Entsprechend dieser Thematik haben die Texte teils einen wehmütig-melancholischen, teils aber auch einen humorvollen Unterton.

Die Titel der einzelnen Texte sind:

Rezeption Im Vergleich zu Erpenbecks davor und danach erschienenen Romanen wurde Dinge, die verschwinden von der Literaturkritik weniger beachtet, insgesamt aber positiv besprochen, etwa in der NZZ, dem Onlinemagazin CulturmagRezension von Gisela Trahms, veröffentlicht am 7. Dezember 2009 auf Culturmag. sowie verschiedenen LiteraturblogsRezension im Blog Blaulichtromantik, veröffentlicht am 6. Mai 2014.Rezension im Blog Tony’s Reading List, veröffentlicht am 6. August 2015.

In seiner „Lobrede auf Jenny Erpenbeck“ bezog sich Andreas Platthaus auf das Werk und bezeichnete die Autorin als „Meisterin der Prosapräzision“.

Weblinks

Was bleibt von Dingen, die verschwinden? Interview mit Jenny Erpenbeck, veröffentlicht auf nd-aktuell am 2. Januar 2010.

Einzelnachweise

Kategorie:Sammlung (Literatur) Kategorie:Literatur (Deutsch) Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)