Der Deutsche Bauernverlag war ein Verlag in Ost-Berlin von 1946 bis 1959.
Geschichte mini|Deutscher Bauernverlag im „Haus des deutschen Bauern“, 1951, heute Hans-Dietrich-Genscher-Haus mini|Foto Annonce von 1948 1946 wurde die Deutsche Bauernverlag G.m.b.H. gegründet. Ihr Sitz war in der Reinhardtstraße 14 in Berlin-Mitte.Wilhelm Seidel: Lizenzen-Handbuch deutscher Verlage, 1949, S. 120, 124 Er wurde der wichtigste Verlag für landwirtschaftliche Literatur in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR. Der Schwerpunkt lag auf Publikationen für kleinere bäuerliche Landwirtschaft, Gartenbau und Kleintierhaltung. Es wurden auch Fachzeitschriften, wie Der freie Bauer, Die Landjugend und die Leipziger Bienenzeitung herausgegeben.Zeitschriftendatenbank; auch Thomas Flierl: Der Architekt, die Macht und die Baukunst. Hermann Henselmann, 2018, S. 25, mit Abbildung von Der freie Bauer, um 1949
Am 1. Januar 1960 wurde der Deutsche Landwirtschaftsverlag als Nachfolger gegründet.Christoph Links: Das Schicksal der DDR-Verlage. Die Privatisierung und ihre Konsequenzen. Ch. Links Verlag Berlin 2010 S. 53 Dessen Schwerpunkte lagen stärker auch auf industrieller Landwirtschaft und agrarwissenschaftlicher Literatur.
Weblinks
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Einzelnachweise
Kategorie:Verlag (DDR) Kategorie:Ehemaliger Verlag (Berlin) Kategorie:Berlin-Mitte Kategorie:Unternehmensgründung 1946 Kategorie:Aufgelöst 1959