Nau bens hald i (Schwäbisch für „Dann bin ich es eben“) ist eine Kurzoper, die das Leben des Hitler-Attentäters Georg Elser thematisiert. Sie wurde von Sebastian Schwab (* 1993) komponiert, das Libretto stammt von Hendrik Rupp.Archiv auf der Website des Komponisten Sebastian Schwab, abgerufen am 10. März 2023. Am 18. Juli 2020 war die Uraufführung durch die Opernfestspiele Heidenheim auf dem Kleinen Schlossplatz in der Hinteren Gasse in Heidenheim. Das 20-minütige Stück wird auf Schwäbisch vorgetragen; im Dialekt des Brenztals, der Heimat Elsers.

Inhalt miniatur|In der 2. Szene nimmt Elser kurz die Haltung der Statue am Königsbronner Bahnhof ein. Das Werk besteht aus drei Szenen. Die erste spielt im Attentatsjahr 1939, dann folgt eine Wirtshaus-Szene in der Nachkriegszeit. Am Ende erscheint Elser im Heute und er ermahnt das Publikum, dass man mit den „Likes“ nicht blind mit dem Strom schwimmen dürfe.

Während der Handlung wird Elsers Tat und deren gesellschaftliche Bewertung im Wandel der Zeit beleuchtet.

Besetzung Im Vergleich zu klassischen Opern ist die Besetzung stark reduziert. Das auf der Bühne auftretende Ensemble beschränkt sich auf einen Bariton für Georg Elser und einen dreiköpfigen Chor, der in jeder Szene in verschiedene Rollen schlüpft. Die instrumentale Begleitung erfolgt mit einem Akkordeon und einer Marschtrommel. Bei der Uraufführung 2020 übernahm der Bariton Florian Götz die Hauptrolle des Georg Elser. Im Jahr 2021 folgte ihm Gerrit Illenberger nach.

Weblinks

Matthias Jochner: Projektbericht der Uraufführung 2020. In: Snabel. projekte Kultureller Bildung im ländlichen Raum (PDF), S. 12–13. Kleine Oper ganz groß! Rezension auf Orpheus – Oper und mehr vom 10. August 2021 Ausschnitte der öffentlichen Aufführung auf YouTube vom 20. Juli 2020

Einzelnachweise

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