mini|Weimar, Gerberstraße 3 Der Grimmenstein war die Bezeichnung für ein Gebäude in Weimar.

Dieses befestigte Gebäude, gelegen an Stelle des Hauses Gerberstraße 3Axel Stefek (Hrsg.): Energie in Weimar: Vom Mittelalter bis in die Neuere Zeit (= Energiegeschichte der Stadt Weimar. Band 1). Stadtwerke Weimar Stadtversorgungs-GmbH, Weimar 2016, S. 385 Anm. 46. In dem Band als Gerbergasse 3 genannt. Das bezeichnet offenbar das identische Gebäude. am Ausgang des Brühls in der Jakobsvorstadt, war von ca. 1780 bis 1809 ein Armenspinnhaus. Im Mittelalter befand es sich im Eigentum des Deutschritterordens.Art. Grimmenstein, in: Gitta Günther, Wolfram Huschke, Walter Steiner (Hrsg.): Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, S. 181. Das Haus wurde bereits zu Goethes Zeiten um 1780 als ein verfallenes beschrieben und als Raub- und Rattennest bezeichnet.Heinrich Düntzer (Hrsg.): Goethes Tagebücher der sechs ersten Weimarischen Jahre (1776–1782), Leipzig 1889, S. 207 Anm. 14. Nach Heinrich Düntzer hatte es die Nr. 5 bekommen.

Johann Heinrich Franz Straube und sein Bruder Carl Wilhelm Siegmund Straube richteten 1809 dort ihre Gelbgießerei und Gürtlerei ein. Das Haus existiert im Grunde so, wie es die Straubes umbauten. Die gesamte Gerberstraße steht auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar.

Der Grimmenstein wird heute vom Verein Haus für Soziokultur Gerberstraße 3 e.V. genutzt.https://www.gerberstrasse.org/

Einzelnachweise

Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Weimar Kategorie:Kulturdenkmal in Weimar