Milan Herms (* 2002) ist ein Theater- und Filmschauspieler.
Karriere Milan Herms trat in seiner bisherigen Karriere überwiegend als Theaterschauspieler in Erscheinung. So gehörte er zum Schauspielensemble von Frank Castorfs Inszenierung von Die Kabale der Scheinheiligen. Das Leben des Herrn de Molière nach Michail Bulgakow, die 2016 an der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz mit Sophie Rois und Alexander Scheer in den Hauptrollen ihre Premiere erlebte.Ensemble – Milan Herms. In: volksbuehne.adk.de (abgerufen am 23. Januar 2022). Weitere Erfahrung als Schauspieler sammelte er in Aufführungen des P14 Jugendtheaters der Volksbühne. Dort gehörte Herms 2017 zum Ensemble des Stücks Sabotage Camouflage – Wir glauben Ihnen kein Wort!P14 - Sabotage Camouflage – Wir glauben Ihnen kein Wort! In: volksbuehne.adk.de (abgerufen am 23. Januar 2022). Auch übernahm er 2019 am P14 unter der Regie von Zelal Yesilyurt gemeinsam mit Ben Engelgeer die Titelrollen in dem Stück Benvolio + Mercutio als unglückliche Liebende.Theaterkritik: Benvolio + Mercutio. In: daskulturblog.com, 22. Februar 2019 (abgerufen am 23. Januar 2022). Im selben Jahr gehörte Herms zum Premierenensemble von Hannah Dörrs und Jan Koslowskis Die Alleinseglerin segelt allein! am Ballhaus Ost. In: ballhausost.de (abgerufen am 23. Januar 2022). Am selben Haus führte er bereits 2018 gemeinsam mit Franz Beil und Max Brauer "Hähnchenhaus Fotzycat" auf.
Parallel zu seiner Theaterarbeit gab Herms in Arne Kohlweyers preisgekröntem Kurzfilm Drübenland (2019) sein Debüt als Filmschauspieler. In der Geschichte um den Mauerfall 1989 übernahm er die Nebenrolle des Ronny, der seine von den Eltern alleingelassene Freundin (dargestellt von Malena Münch) und die beiden jüngeren Brüder im Stich lässt, um nach „drüben“ zu fahren.Drübenland. In: mdr.de (abgerufen am 23. Januar 2022). Drei Jahre später erhielt er die männliche Hauptrolle neben Sophie Rois in Nicolette Krebitz’ Spielfilmdrama A E I O U – Das schnelle Alphabet der Liebe (2022), das in den Wettbewerb der Berlinale eingeladen wurde. Von der Berliner Zeitung wurde er als „Neuentdeckung“ gepriesen.Susanne Lenz: Noch nie so viele Liebesfilme. In: Berliner Zeitung, 20. Januar 2022, S. 13.
Filmografie (Auswahl) 2005: What’s My Name? (Jöns Jönnson) 2019: Drübenland (Kurzfilm) 2022: A E I O U – Das schnelle Alphabet der Liebe
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Darstellender Künstler (Berlin) Kategorie:Geboren 2002 Kategorie:Mann