Die Schässburger Zeitung war eine deutschsprachige Wochenzeitung, die von 1901 bis 1918 in Schäßburg (rum. Sighișoara, ung. Segesvár) in der Habsburgermonarchie im Königreich Ungarn erschienen ist. Sie ist der Nachfolger des ebenfalls wöchentlich erscheinenden Schässburger Anzeigers. Die Zeitung veröffentlichte amtliche Verlautbarungen, Lokal- und Tagesnachrichten und Inserate und bot ihren Lesern auch ein Feuilleton. Mit Ende des Ersten Weltkriegs und dem Zusammenbruch der Habsburgermonarchie wurde die Schässburger Zeitung aus wirtschaftlichen Gründen mit dem Groß-Kokler Boten vereinigt.
Chefredakteure
Gustav Bresler P. Philippi (ab 3. Juni 1911) Gustav Bresler (ab 30. Juni 1911) Hans Leicht (ab 2. Nov. 1912) Gustav Bresler (ab 17. Sept. 1913) Albert Fritz (ab 24. Dez. 1913)
Literatur
Mária Rózsa: Deutschsprachige Presse in Ungarn 1850–1920. In: Berichte und Forschungen 11 (2003), S. 59–143 (Online-Publikation). Albert Weber: Bibliographie deutschsprachiger Periodika aus dem östlichen Europa. Teil 1: Zeitungen und Zeitschriften. Regensburg 2013, S. 913 (Online-Publikation).
Einzelnachweise
Kategorie:Deutschsprachige Wochenzeitung Kategorie:Deutschsprachige Zeitung im Ausland Kategorie:Deutschsprachiges Medium Kategorie:Zeitung (Österreich-Ungarn) Kategorie:Ersterscheinen 1901 Kategorie:Erscheinen eingestellt 1918 Kategorie:Geschichte (Siebenbürgen) Kategorie:Sighișoara