Karl Eduard Bornhausen (* 19. November 1882 in Frankfurt am Main; † 20. August 1940 ebenda) war ein deutscher evangelischer Theologe.

Leben Nach dem Studium der Theologie an den Universitäten Berlin und Heidelberg, der Promotion 1906 zum Lic. theol. an der Universität Heidelberg und der Habilitation 1910 für Systematische Theologie an der Universität Marburg wurde ihm 1916 das Prädikat Professor durch die Universität Marburg verliehen. 1920 wurde er zum ordentlichen Professor für Religionsphilosophie und Systematische Theologie an der Universität Breslau ernannt. Zum 1. Januar 1933 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 1.434.405).Bundesarchiv R 9361-II/101380 Bei den Bücherverbrennungen die nach der nationalsozialistischen Machtübernahme im Frühjahr 1933 an den meisten deutschen Universitäten stattfanden, trat Bornhausen am 15. Mai als Redner an der Universität Breslau auf.Christoph Kopke: Breslau, in: Julius H. Schoeps, Werner Treß (Hrsg.): Orte der Bücherverbrennungen in Deutschland 1933. Hildesheim 2008, S. 201, 206. 1934 wurde er ordentlicher Professor an der Goethe-Universität.

Schriften (Auswahl) Die Ethik Pascals. Gießen 1907. Religion in Amerika. Beiträge zu ihrem Verständnis. Gießen 1914, . Wandlungen in Goethes Religion. Ein Beitrag zum Bunde von Christentum und Idealismus. Breslau 1933, . Deutscher Volksglaube in der Nordmark. Idealismus und Volksglaube. Weimar 1938, .

Weblinks Marburger Professorenkatalog: Bornhausen, Karl Eduard

Einzelnachweise

Kategorie:Evangelischer Theologe (20. Jahrhundert) Kategorie:Systematischer Theologe Kategorie:Hochschullehrer (Philipps-Universität Marburg) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Breslau) Kategorie:Hochschullehrer (Goethe-Universität Frankfurt am Main) Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1882 Kategorie:Gestorben 1940 Kategorie:Mann