Das Schul- und Gemeindehaus in Mastrils wurde 1995 nach Plänen der Churer Architekten Jüngling & Hagmann errichtet. mini|Südseite Die Gemeinde Mastrils liegt verstreut an einem steilen Hang gegenüber von Landquart. Das Gemeindehaus, ein fünfstufiges Terrassenhaus, sticht durch seine Einbettung in die Topografie hervor. Besonderheiten sind eine Kaskadentreppe und die durch Gesimse horizontal gegliederte Betonfassade. Das Innere ist von Beton und roten Backsteinen geprägt. Planungsbeginn war im Jahr 1991. Das Bündner Ingenieurbüro Branger & Conzett zeichnete verantwortlich für das Tragwerk. Fotografisch wurde das Gemeindehaus 1995 von Christian Kerez und 2019 von Ralph Feiner dokumentiert.
Das Schulhaus wurde 1996 für den Mies van der Rohe Award nominiert, 1999 erhielt es eine Auszeichnung des Neuen Bauen in den Alpen-Preis, und 2019 wurde es im Rahmen der Kampagne «52 beste Bauten – Baukultur Graubünden 1950–2000» des Bündner Heimatschutzes als eines der besten Bündner Bauwerke erkoren. Veröffentlicht unter anderem in Hochparterre, Quart Verlag und im Rotpunktverlag.
Literatur
Bündner Heimatschutz (Hg.): 52 Beste Bauten. Baukultur Graubünden 1950–2000. Edition Hochparterre, Chur 2020. ISBN 978-3-909928-61-3 mit Fotografien von Ralph Feiner und Beiträgen von Leza Dosch, Bernhard Furrer, Ludmila Seifert
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Bauwerk in Landquart GR Kategorie:Erbaut 1995 Kategorie:Bauwerk der Moderne in der Schweiz Kategorie:Bauwerk aus Beton Kategorie:Schulgebäude in der Schweiz