Adelmann von Lüttich († um 1061 in Brescia) war Bischof von Brescia.
Leben Er studierte die artes liberales bei Fulbert von Chartres (ca. 960–1028), war Lehrer in den „mathematischen Wissenschaften“ (Quadrivium) an und seit 1031 Leiter der Lütticher Kathedralschule, wo er Wazo, dem späteren Lütticher Bischof (1041–1048) nachfolgte. Adelmann selbst wurde 1057 Bischof von Brescia, wo er ca. vier Jahre später starb und begraben wurde.
Einer seiner Schüler in Lüttich war der berühmte Mathematiker Franco von Lüttich (* 1015/20 – † ca. 1083).
1049 wandte er sich gegen die symbolistische Eucharistieauffassung seines ehemaligen Mitschülers Berengar von Tours.
Auf seinen Lehrer Fulbert hinterließ er einen Rhythmus alphabeticus.
Literatur Karl der Große und sein Nachwirken. 1200 Jahre Kultur und Wissenschaft in Europa. Band 2: Mathematisches Wissen. Hrsg. von P. Butzer, H.T. Jongen u. W. Oberschelp, Turnhout 1997, S. 56. Johannes Laudage: Adelmann v. Lüttich. In: Lexikon für Theologie und Kirche. Band 1, Sonderausgabe 2006, Sp. 154 (dort weitere Literaturangaben)
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Kategorie:Mathematiker des Mittelalters Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (11. Jahrhundert) Kategorie:Domherr (Lüttich) Kategorie:Bischof von Brescia Kategorie:Geboren im 10. oder 11. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 11. Jahrhundert Kategorie:Mann