mini|2006 Nagelstein im Rosarium Sangerhausen Im Rosarium von Sangerhausen ist ein Nagelstein aufgestellt und mit einer Informationstafel erläutert. In Steine dieser Art wurden bis zum MittelalterNagelstein von Ermsleben aus unterschiedlichen Gründen (kultische Handlungen, Bräuche) Nägel eingeschlagen.
Der Text der Informationstafel lautet (Stand 2006): Nagelstein Anfang dieses Jahrhunderts wurde dieser Stein an der alten Heerstraße am Taubenberg gefunden und hierher gebracht. Vor mehr als 1000 Jahren haben Kaufleute durch Einschlagen von Nägeln in die feinen Risse und Poren des Braunkohlensandsteinshttps://rs.cms.hu-berlin.de/geoland/?r=3649&k=7a398e3c36 Braunkohlensandstein, Sedimentgestein geglaubt, das Schicksal über den Verlauf ihrer Reise befragen zu können.
Auch in Märchen und Sagen tauchen Nagelsteine auf, sie wurden mit Gottesurteilen in Verbindung gebracht
Im Stein sind noch Löcher und eingeschlagene Nägel gut zu erkennen. Das Gestein stammt vermutlich von einem Vorkommen von Braunkohlensandstein bei Lengefeld nahe Sangerhausen.:Datei:Abhandlungen der Naturforschenden Gesellschaft zu Halle (IA abhandlungendern21854natu).pdf Abhandlungen der Naturforschenden Gesellschaft zu Halle, 1854, 2. Band: ... Vorkommen von Braunkohlensandstein bei Lengefeld ... Es ist ein typisches Sedimentgestein, das durch die Ablagerungsbedingungen ein grobkörniges, poröses Gefüge aufweist.
Weblinks Menhire von Sangerhausen Menhire in Sachsen-Anhalt
Einzelnachweise
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