Alexandre Sladkevich (russisch Алексáндр Сладкéвич, * 1978 in Swerdlowsk, UdSSR) ist ein Berliner Fotodesigner, Journalist und Schriftsteller. Sein Unternehmen nennt sich „Sladkevich Art, Photography and Journalism“. Er ist Mitglied der Russischen Geographischen Gesellschaft und ist Schlachtfeldarchäologe des Suchtrupps „Erinnerung namens Admiral Issakow“.

Arbeit Forschungs- und ethnologische Reisen Alexandre Sladkevichs Interesse gilt den VölkernKleine Völker Russlands. In: Junge Welt. 07.2010, 06.2016, 10.2016, 11.2016, 06.2017, 09.2017 (jungewelt.de).Taiga der Vergessenen. In: Die Furche. 02.2019 (Die Furche).Schiefe Blicke – überall. In: doppelpunkt. 7/2019, S. 22–25. und indigenen Völkern,Die Paläosibirier. In: junge Welt. 07.2019 (jungewelt.de).Die Kinder der Rentiere. In: Die Gazette. 3/2017, S. 83–87. der Russischen Föderation, darunter auch den zahlenmäßig kleinen indigenen Völker des Nordens, Sibiriens und des Fernen Ostens. Dazu bereist er auch die entferntesten und zum Teil schwer zugänglichen Gebiete, auch Grenzschutz- und Sperrgebiete.Tschuktschen-Halbinsel: Erkundungen der entlegensten Gegend Russlands. In: Der Standard. 03.2020 (Der Standard)Und täglich grüsst die Apokalypse. In: doppelpunkt. 37/2017, S. 18–22Der Kurilen-Archipel: Die Inseln am Ende der Welt. In: geniessen und reisen. 06.2020 (geniessen und reisen)Geisterstädte an der Barentssee. In: wespennest. 158/2010, S. 80 – 89 (wespennest) Seine Reisen unternimmt er großenteils per Anhalter.Durch die Hölle. In: Salzburger Nachrichten. 01.2016 (Salzburger Nachrichten)Kalmückien. In: Die Gazette. 37/2013, S. 62–67.Dalnewostotchnyj Komsomolsk. 57/2015, S. 7.

Der Reisejournalist bereiste 37 Länder.Homepage (Lebenslauf: Projekte) Innerhalb der Russischen Föderation besuchte er alle FöderationssubjekteHomepage (Lebenslauf: Projekte) und durchquerte Russland dabei mehrmals.Langschädel und Spiralstadt. In: Sagenhafte Zeiten. 01.2021, S. 24 – 25 ()Die Doppelbilder des Alexandre Sladkevich. In: Solinger Bergische Morgenpost 21. Juli 2025

Sein Augenmerk richtet sich auch auf die ehemaligen sowjetischen Republiken und nicht anerkannten Staaten. Er berichtete aus Abchasien,Die Kriegserinnerungen Abchasiens. In: junge Welt. 04.2015 (junge Welt) Armenien,Kein sicherer Hafen. In: doppelpunkt und sonntag26/2024, S. 20–23Erstes Land mit Christentum als Staatsreligion In: doppelpunkt und sonntag04/2025, S. 35–37 Aserbaidschan,Die Stadt, die zwei Öl-Booms erlebte. In: genießen und reisen 83/2005, S. 96–100 Belarus,Die Straßen versinken in Blumen. In: junge Welt. 01.2012 (junge Welt) Georgien,Georgien: Vergessenes Land. In: Gute Reise. 03.2018 (Gute Reise)Zerreissprobe am Schwarzen Meer. In: doppelpunkt und sonntag 44/2024, S. 28–31Kein sicherer Hafen. In: doppelpunkt und sonntag26/2024, S. 20–23 Kasachstan,Kasachstan wird kasachischer. In: Neues Deutschland. 06.2016 (Neues Deutschland) Lettland,Riga: die Perle des Baltikums. In: geniessen und reisen. 02.2021 (geniessen und reisen)Exposición fotográfica en Berlin de monumentos antifascistas en Europa del este. In: La espina roja. 10.2018 (La espina roja) Litauen,51 Jahre Stille – Sowjetische Denkmale in aller Welt. In: junge Welt. 09.2018 (junge Welt) Moldau,Bleiben nur noch Rentner zurück? In: doppelpunkt und sonntag 49/2020 vom 12.2020, S. 20–23 Südossetien,Wenig Touristen in Südossetien. In: Neues Deutschland. 06.2015 (Neues Deutschland) Transnistrien,Wo Sheriffs walten. In: junge Welt. 09.2018 (junge Welt) Ukraine,Spur der Scherben. In: der Freitag. 12.2017 (der Freitag) samt der Krim,Denkmäler werden Mahnmale. In: junge Welt. 05.2017 (junge Welt)Leniniana. In: Rotfuchs. Nr. 209 vom 06.2017, S. 11 und Usbekistan,In: 2750 Jahre Samarkand 08.2007, S. 37 samt Karakalpakistan.Der verschwundene See. Eine Reise in den Westen Usbekistans. In: Geographische Rundschau. 2009 (TIB)

Forschungen zum Zweiten Weltkrieg und Schlachtfeldarchäologie Sladkevich setzt sich mit dem Zweiten Weltkrieg auseinander. Die Kriegsveteranen werden persönlich aufgesucht und schließlich interviewt und fotografiert.Der Botschafter Wladimir Grinin nahm an der Eröffnung der Ausstellung anlässlich des 70. Jahrestages des Sieges über den Faschismus teil. In: Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland. 04.2015 (Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland)Sie waren Helden. In: Jungle World. 06.2012 (Jungle World)Kampf gegen den Faschismus. In: junge Welt. 05.2016 (junge Welt)Selbstlose Leistung einer ganzen Generation. In: junge Welt. () Er dokumentiert weltweit Kriegsdenkmale.In Ehren gehalten. In: junge Welt. 05.2020 (junge Welt)Die grossen Prediger des Friedens.. In: doppelpunkt und sonntag 35/2024, S. 28–29 Als Mitglied des Suchtrupps im Gebirge Kaukasus unterstützt Sladkevich ehrenamtlich das Team bei der Suche nach Kriegsspuren, bzw. Gebeinen der gefallenen sowjetischen und deutschen Soldaten für posthumes Seelenheil.Mit dem Himmel verbunden. In: evangelisch.de. 05.2015 (evangleisch.de)Als wäre der Krieg gerade beendet. In: Junge Freiheit. 06.2013 (Junge Freiheit) Er beschäftigt sich auch mit den erhaltenen Kriegsspuren und anderen Überbleibseln, die als Mahnmale gegen den Krieg wahrgenommen werden sollten.Steinerne Zeugen. In: Neues Deutschland. Die Woche 06.2022In Stein gemeißeltes Kriegsecho. In: doppelpunkt und sonntag 03.2022

Assemblagen gegen Krieg Auf die Spuren des Zweiten Weltkrieges durchforstet Sladkevich Kriegstrümmerflächen und ehemalige Truppenübungsplätze. Aus diversen auf seinen Streifzügen gefundenen Gegenstände, wie zerbrochene Porzellanstücke, Figuren, Puppen, Munition usw. schafft er Assemblagen. Es entsteht ein kunstvolles Statement gegen Krieg, für Frieden, für eine Bewusstwerdung dessen, was Krieg bedeutet.Die Doppelbilder des Alexandre Sladkevich. In: Rheinische Post 15. Juli 2025 und 21. Juli 2025 Mit seinen „Mahnmalen für den Frieden“ möchte Sladkevich den Kriegstrümmerbergen und ehemaligen Truppenübungsplätzen eine Stimme geben, sie als Manifest gegen den Krieg ins Bewusstsein der Menschen rücken.Ausstellung im Südbahnhof macht "Schichten" von Krieg sichtbar. In: Westdeutsche Zeitung 12. Juli 2025Fest der Lieberoser Heide spannt Bogen. In: Märkischer Oderzeitung Beeskow Nr. 188, 14.08.2025

Archäologische Expeditionen und Reisen Daneben nimmt Sladkevich an archäologischen Forschungsexpeditionen,academia.edu „XVIII Felizynskije tschtenija“, S. 50, 54 – 55, KGIAMS, Krasnodar 20016, ISBN 978-5-904370-38-1Russlands letzte Ausgrabungsromantiker. In: der Standard. 08.2013 (der Standard)Lauschet den Bergen, schweigend reden sie. In: sonntag und doppelpunkt. 35/2022. S. 34–37. und ReisenIn den Totenstädten des Kaukasus. In: Der Spiegel. 05.2015 (spiegel.de).Mysteriöse Stätte, an die sich niemand wagt. In: Sagenhafte Zeiten. 2/2019 (Sagenhafte Zeiten) teil und berichtet darüber.

Weitere Leistungen 2009 gelang es Alexandre Sladkevich das verschollene, von Johann Jährig 1792 verfasste, Manuskript „Anfangsgründe der Tibätischen Schrift und Sprach-lehre“ in einem russischen Archiv zu entdecken.Johann Jährig und seine Zeit. In: Johann Jährig und seine Zeit – Ein Büdinger forscht bei den Mongolen. 2011, S. 61 (Johann Jährig und seine Zeit – Ein Büdinger forscht bei den Mongolen) Das hat die von Karlheinz Schweitzer in seinem Buch „Johann Jährig und seine Zeit – Ein Büdinger forscht bei den Mongolen“Karlheinz Schweizer: Johann Jährig und seine Zeit. In: Geschichtswerkstatt Büdingen. (Geschichtswerkstatt Büdingen) aufgestellte These, dass nicht Sándor Csoma, sondern Jährig als erster, 42 Jahre früher, als Csoma die tibetische Grammatik verfasst hat, bestätigt. 2006–2010 konnte Sladkevich eine unbegrenzte Zulassung zur Kola-Bohrung-Anlage, der tiefsten Bohrung der Welt, erlangen und war bis zum Abriss dabei, damit besitzt er einzigartiges Material, das zum Teil in Deutschland, Norwegen und in der Schweiz publiziert wurde.Gravde verdens dypeste hull. In: klikk.no. 10.2010 (klikk.no)Ein Traum von einem Loch. Erdbohrung: Ein Stich in den Planeten In: GEO vom 7. Juli 2010, S. 128 – 136 (GEO)Das tiefste Loch der Welt. In: der Freitag. 04.2009 (der Freitag)Durchgebohrt bis zur Hölle. In: sonntag. 04.2019 ()

Ergebnisse

Zu den Ergebnissen seiner internationalen Reisen zählen zahlreiche Publikationen, Radiointerviews, Gastredner-Auftritte, WorkshopsOdessa.net.ua. 12.2016 (Odessa.net.ua) und Lesungen in Deutschland, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Russland, in der Schweiz, in der Ukraine und Ungarn.

In den Gymnasium- und Schulbüchern („Unsere Erde differenzierende Ausgabe Sekundarstufe I Berlin und Brandenburg 9/10“.Der verschwundene See. In: Unsere Erde Berlin/Brandenburg 9/10. 2018, S. 21 (Unsere Erde) „Unsere Erde Gymnasium Thüringen 9/10“,Der verschwundene See. In: Unsere Erde Gymnasium Thüringen 9/10. 2014, S. 59 „Diercke Geographie Gymnasium Mecklenburg-Vorpommern 7/8“Vordringen ins Erdinnere. In: Diercke Geographie Gymnasium Mecklenburg-Vorpommern 7/8. 2013, S. 19 und „Unsere Erde Regelschule Thüringen 9/10“Der verschwundene See. In: Unsere Erde Regelschule Thüringen 9/10. 2014, S. 109) wurden 2013, 2014 und 2018 Auszüge seiner Reportagen nachgedruckt.

Sladkevich nahm an über 60 Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland, Österreich, Russland, Ukraine und Ungarn teil. 2009 am Tromsø International Film Festival in NorwegenHunden somjoiker. In: Nordlys. 01.2016, S. 36–37 und 2006 an der Berlinale, den 56. Internationalen Filmfestspielen in Berlin.CLOSE UP! Junge Fotojournalisten auf der 56. Berlinale. In: C/O Berlin. 02.2006 (C/O Berlin)

Publikationen

Зимов Фронт (wiss. Transliteration: Zimov Front), 144 Seiten, edition zinkhund, Berlin 2021 „Ernst Jünger im Kaukasus – Ein eurasisches Zwischenspiel“ Max-Rainer Uhrig (Text)Max-Rainer Uhrig (Max-Rainer Uhrigs Internetpräsenz) Alexandre Sladkevich (Fotos und Layout), 88 Seiten, Ergon-Verlag, Würzburg 2013, ISBN 978-3-89913-979-2 „Compañera Cuba“ 105 Seiten, edition zinkhund, Berlin 2013Ausstellungseröffnung und Buchpräsentation. In: Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V. 2014 (Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V.) „Ich habe das gesehen“ 100 Seiten, edition zinkhund, Budapest 2008, ISBN 978-3-00-023660-0

Auszeichnungen

2017: 1. Platz im Fotowettbewerb „Begegnung in der Fremde“, Deutschland 2017: Medaille „Für die Aufbewahrung der historischen Erinnerung“, Russland 2012: Urkunde des „Museums der Verteidigung von Tuapse“, Russland 2009: 2. Platz im Fotowettbewerb „Scheinwerfer“, Kategorie „Reportage“, RusslandRegion 51. 03.2009 (Region 51) 2009: 1. Platz im Fotowettbewerb „Scheinwerfer“, Kategorie „Ausweisbild“, RusslandTV 21. 03.2009 (TV 21) 2009: Sondernominierung für das poetische Experiment im Literaturwettbewerb „Zeichen“, RusslandMurmanskij Westnik. 02.2009 (Murmanskij Westnik) 2009: Dankesbrief der Kommunistischen Partei Russlands 2009: Das beste Weihnachtskartenmotiv im internen Fotowettbewerb bei „n-ost“ Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung, Deutschland 2006: 3. Platz im internationalen Modefotografiewettbewerb, Kategorie „Art Photography“, Russland 2006: 2. Platz im Fotowettbewerb „Wissen-Schafft-Bilder 2006“, Kategorie „Mikrowelten“. In Kooperation mit photokina, DeutschlandWissen-Schafft-Bilder 2006 - Siegerbilder und Preisträger. In: Press 1. 10.2006 (Press 1) 2004: 1. Preis im Fotowettbewerb „Asphaltkultur. Berlin zwischen ökologischer Katastrophe und urbanem Paradies“, DeutschlandSwetoletopis. In: Unsere Stimme. 05.2004, S. 15–16

Mitwirkung Max-Rainer Uhrig „Auf gewundenen Pfaden Friedrich Rückert und Russland“Auf gewundenen Pfaden (Nomos Verlag) 130 Seiten, Ergon-Verlag, Würzburg 2019, ISBN 978-3-95650-600-0

Weblinks Website von Alexandre Sladkevich Literatur von Alexandre Sladkevich im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

Einzelnachweise

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