mini|hochkant=1.2|Stolperstein in Puente Genil Die Liste der Stolpersteine in der Provinz Córdoba enthält die Stolpersteine, die in der Provinz Córdoba in Spanien verlegt wurden. Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig. Sie erinnern an das Schicksal der Menschen, die von den Nationalsozialisten ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden und liegen im Regelfall vor dem letzten selbstgewählten Wohnsitz des Opfers.

Die ersten Verlegungen in Spanien erfolgten am 9. April 2015 in Navàs. In der Provinz Córdoba fanden die ersten Verlegungen am 15. Mai 2021 in Puente Genil statt. Auf Spanisch werden die Stolpersteine oft piedras de la memoria (Erinnerungssteine) genannt.

Verlegte Stolpersteine Laut Angaben von Asociación Triángulo Azul Stolpersteine de Córdoba y Jaén, jener Organisation, die die meisten Verlegungen organisiert hat, lagen Ende 2024 insgesamt 200 Stolpersteine in Andalusien, die meisten davon in der Provinz Córdoba (168). Am Projekt beteiligt sind auch die Provinzen Granada (21), Cádiz (5), Málaga (3), Sevilla (2) und Jaén (1).Espacio Andaluz: Andalucía alcanzará a final de año 200 monumentos en honor a vecinos deportados a campos de concentración nazis, 5. August 2024

Almodóvar del Río In Almodóvar del Río in der Comarca Valle Medio del Guadalquivir wurden vier Stolpersteine verlegt.

Baena In Baena in der Comarca Campiña de Baena wurden 16 Stolpersteine verlegt.

Stolperstein Übersetzung Verlegeort Name, Leben 120px HIER LEBTEMIGUELALBENDÍN NAVARROGEBOREN 1910INTERNIERT ANGOULÊMEDEPORTIERT 1940MAUTHAUSENERMORDET 15.1.1942GUSEN C. Carderos, 24Baena (1910–1942) 120px HIER LEBTERAFAELALBENDÍN NAVARROGEBOREN 1903INTERNIERT ANGOULÊMEDEPORTIERT 1940MAUTHAUSENERMORDET 25.1.1942GUSEN C. Pedro Gálvez, 6Baena (1903–1942) 120px HIER LEBTESANTIAGOALBENDÍN NAVARROGEBOREN 1905INTERNIERT ANGOULÊMEDEPORTIERT 1940MAUTHAUSENERMORDET 20.1.1942GUSEN C. Pedro Gálvez, 3Baena (1905–1942) 120px HIER LEBTEJOSÉ MARÍABONILLA HORCASGEBOREN 1901INTERNIERT ANGOULÊMEDEPORTIERT 1940MAUTHAUSENERMORDET 16.11.1941GUSEN C. Arrabalejo, 32Baena (1901–1941) 120px HIER LEBTEJOSÉCABRERO MISUTGEBOREN 1910INTERNIERT ANGOULÊMEDEPORTIERT 1940MAUTHAUSENERMORDET 7.10.1941GUSEN C. Alta, 6Baena (1910–1941) 120px HIER LEBTEANTONIOCAMPOS SÁNCHEZGEBOREN 1908INTERNIERT STRASSBURGDEPORTIERT 1940MAUTHAUSEN-GUSENERMORDET 15.8.1941HARTHEIM C. Amador de los Ríos, 33Baena (1908–1941) 120px HIER LEBTEANTONIOCASTILLO MUÑOZGEBOREN 1914INTERNIERT FALLINGBOSTELDEPORTIERT 1941MAUTHAUSENERMORDET 4.11.1941GUSEN C. San Francisco, 20Baena (1914–1941) 120px HIER LEBTEJOSÉCRUZ NAVASGEBOREN 1910INTERNIERT ANGOULÊMEDEPORTIERT 1940MAUTHAUSENERMORDET 16.10.1941GUSEN C. Casas de Carmona, 19Baena (1910–1941) 120px HIER LEBTEFRANCISCOFUENTES RUIZGEBOREN 1910INTERNIERT FALLINGBOSTELDEPORTIERT 1941MAUTHAUSENNATZWEILER-STRUTHOFDACHAUBEFREIT C. San Bartolomé, 17Baena (1917–2012) 120px HIER LEBTEJOSÉGARRIDO ROMEROGEBOREN 1892INTERNIERTMOOSBURG, TRIERDEPORTIERT 1941MAUTHAUSENERMORDET 2.11.1941GUSEN gegenüber Plaza Vieja, 16Baena (1892–1941) 120px HIER LEBTEANTONIOJIMÉNEZ RAMOSGEBOREN 1910INTERNIERT COMPIEGNEDEPORTIERT 1940NEUENGAMMEMEPPEN-VERSENERMORDETSANDBOSTEL C. la Palma, 9Baena (1910–1944/45) 120px HIER LEBTEANTONIONAVARRO ORTIZGEBOREN 1910INTERNIERT ZAGAN, TRIERDEPORTIERT 1941MAUTHAUSENERMORDET 20.6.1941GUSEN Plaza Vieja, 11Baena (1910–1941) 120px HIER LEBTEANTONIOORTEGA TORRESGEBOREN 1918INTERNIERT HAMMERSTEINDEPORTIERT 1940MAUTHAUSENERMORDET 15.9.1941GUSEN C. del Moral, 4Baena (1918–1941) 120px HIER LEBTEJUAN ZACARÍASPADILLA ROJANOGEBOREN 1907INTERNIERT ANGOULÊMEDEPORTIERT 1940MAUTHAUSENERMORDET 2.11.1941GUSEN C. Toledana, 30Baena (1907–1941) 120px HIER LEBTEANTONIOPÉREZ BAENAGEBOREN 1910INTERNIERT ZIEGENHEIMDEPORTIERT 1940MAUTHAUSEN-GUSENERMORDET 3.12.1941HARTHEIM C. Doctora, 9Baena (1910–1941) 120px HIER LEBTEFELIPEQUESADA PESCADORGEBOREN 1914INTERNIERT FALLINGBOSTELDEPORTIERT 1941MAUTHAUSEN-GUSENERMORDET 10.11.1942DACHAU C. Velilla Alta, 4Baena (1914–1942)

Belalcázar In Belalcázar in der Comarca Los Pedroches wurden sieben Stolpersteine an sieben Stellen verlegt.

Stolperstein Übersetzung Verlegeort Name, Leben 120px HIER LEBTEANTONIOCALVO TORRICOGEBOREN 1916INTERNIERTSTALAG MOOSBURGDEPORTIERT 1941MAUTHAUSENERMORDET 19.11.1941GUSEN Calle de Hernan Cortes 1 wurde am 20. Mai 1916 in Belalcazar geboren. Seine Eltern waren Francisco Calvo Nuñez und Maria Jesús Torrico Rodríguez. Calvo Torrico kämpfte im Spanischen Bürgerkrieg auf Seiten der Republikaner und ging nach deren Niederlage ins Exil nach Frankreich. Zuerst war er im Stalag XII D interniert. Von dort wurde Calvo am 3. April 1941 in das KZ Mauthausen deportiert, wo er mit der Häftlingsnummer 3862 registriert wurde. Am 20. Oktober 1941 erfolgte seine Überstellung in das Außenlager Gusen. Antonio Calvo Torrico wurde dort am 19. November 1941 ermordet.Antonio Calvo Torrico, abgerufen am 14. Januar 2022Españoles deportados a Campos de Concentración Nazis: CALVO TORRICO, Antonio, abgerufen am 14. Januar 2022 120px HIER LEBTEJUAN MANUELFDEZ. COLMENEROGEBOREN 1917INTERNIERTSTALAG ZIEGENHAINDEPORTIERT 1940MAUTHAUSEN-GUSENBEFREIT Calle de Balmes (gleich zu Beginn) wurde am 20. Juni 1917 geboren. Er kämpfte im Spanischen Bürgerkrieg auf Seiten der Republikaner und ging nach deren Niederlage ins Exil nach Frankreich. Zuerst war er im Stalag IX-A in Ziegenhain interniert. Am 13. August 1940 wurde er in das KZ Mauthausen deportiert, wo er mit der Häftlingsnummer 3783 registriert wurde. Er wurde am 5. Mai 1945 befreit. Juan Manuel Fernández starb am 13. November 1979.Gedenkverein Republikanische Spanier in Österreich: UNVERGESSEN, abgerufen am 14. Januar 2022Españoles deportados a Campos de Concentración Nazis: FERNÁNDEZ COLMENERO, Juan, abgerufen am 14. Januar 2022120px HIER LEBTEMANUELFERNÁNDEZ PÉREZGEBOREN 1903GUERILLERO IN OBERSAVOYENDEPORTIERT 1944MAUTHAUSENBEFREIT Calle de Padre Torrero ca. Nr. 17 (Richtung Stoppschild) wurde am 19. Mailaut Todos los Nombres oder 20. Mailaut Angabe der Stadt 1903 in Belalcázar geboren. Seine Mutter, die aus Santa Eufemia stammte, war María Fernández Pérez. Fernández Pérez kämpfte im Spanischen Bürgerkrieg auf Seiten der Republikaner und ging nach deren Niederlage ins Exil nach Frankreich. Dort war er Guerillero in Obersavoyen. Er wurde gefangen genommen und am 22. März 1944 in das KZ Royallieu deportiert. Drei Tage später wurde er in das KZ Mauthausen überstellt. Er musste Zwangsarbeit leisten. Bei seiner Befreiung am 7. Mai 1954 befand er sich im Mauthausenaussenlager Loiblpass. Für seine Verdienste im Kampf gegen den Faschismus wurde er 1983 mit dem französischen Ritter der Ehrenlegion ausgezeichnet. Manuel Fernández Pérez starb am 21. Juni 1997 in Lyon.Buscan a familiares de presos en el campo de Mauthausen, abgerufen am 18. Januar 2022Manuel Fernández Pérez, abgerufen am 18. Januar 2022 120px HIER LEBTERAFAELMURILLO MÚGICAGEBOREN 1919INTERNIERTSTALAG STRASSBURGDEPORTIERT 1940MAUTHAUSEN-GUSENBEFREIT Calle del Conde Don Alonso o. Nr, gegenüber 8 wurde am 24. Oktober 1919 in Belalcázar geboren. Seine Eltern waren Gabriel Murillo Blázquez und Encarnación Múgica Cáceres. Murillo Múgica kämpfte im Spanischen Bürgerkrieg auf Seiten der Republikaner und ging nach deren Niederlage ins Exil nach Frankreich. Er wurde inhaftiert im Stalag V D in Straßburg und von dort am 13. Dezember 1940 in das KZ Mauthausen deportiert und mit der Häftlingsnummer 5066 registriert. Am 5. Mai 1945 wurde er aus dem KZ Gusen befreit. Murillo Múgica starb im September 2004 in Perpignan.Españoles deportados a Campos de Concentración Nazis: MURILLO MÚJICA, Rafael, abgerufen am 12. Januar 2022 120px HIER LEBTEJOSÉPAREDES QUINTANAGEBOREN 1912INTERNIERTSTALAG TRIERDEPORTIERT 1944MAUTHAUSENBEFREIT Capitán Jurado / Calle Ramón y Cajal wurde am 26. März 1912 in Belalcázar geboren. Seine Eltern waren Francisco Paredes Gallego und Rufina Quintana Gómez. Paredes Quintana war Friseur. Er kämpfte im Spanischen Bürgerkrieg auf Seiten der Republikaner und ging nach deren Niederlage ins Exil nach Frankreich. Nach seiner Gefangennahme wurde er im Stalag XII-D in Trier inhaftiert und von dort nach Mauthausen deportiert. Bei seiner Befreiung am 5. Mai 1945 befand er sich im KZ-Nebenlager Redl-Zipf. José Paredes Quintan starb am 11. September 1960 in Belalcázar.José Paredes Quintana, abgerufen am 19. Januar 2022 120px HIER LEBTEANTONIOQUINTANA BALSERAGEBOREN 1920INTERNIERT STALAGBOCHOLT, BATHORN, TRIERDEPORTIERT 1941MAUTHAUSENERMORDET 20.2.1942GUSEN Calle Federico García Lorca / Calle Blas Infante wurde am 15. Juni 1920 in Belalcázar geboren. Seine Eltern waren Manuel Quintana Gómez und Francisca Balsera Sánchez. Er war im XII-D in Trier interniert, seine Häftlingsnummer war 1055. Er wurde 1941 in das KZ Mauthausen deportiert, dort wurde er mit der Nummer 4346 registriert. Antonio Quintana Balsera wurde am 20. Februar 1942 im Außenlager Gusen ermordet.Españoles deportados a Campos de Concentración Nazis: QUINTANA BALSERA, Antonio, abgerufen am 20. Januar 2022 120px HIER LEBTETIBURCIOVIGARA CARRASCOGEBOREN 1909INTERNIERTSTALAG ALTENGRABOWDEPORTIERT 1941MAUTHAUSENBEFREIT Calle Ramón y Cajal / Calle Cruz wurde am 9. August 1912 in Belalcázar geborenlaut aller vorhandenen Quellen, die Angabe 1909 auf dem Stolperstein scheint ein Fehler zu sein.. Seine Eltern waren Antonino Vigara Regidor und Antonia Carrasco Castellano. Er war im Stalag XI A interniert. Am 26. April 1941 wurde er in das KZ Mauthausen deportiert und mit der Häftlingsnummer 4448 registriert. Tiburcio Vigara Carrasco hat überlebt und wurde am 5. Mai 1945 befreit.Españoles deportados a Campos de Concentración Nazis: VIGARA CARRASCO, Tiburcio, abgerufen am 20. Januar 2022

Belmez In Belmez in der Comarca Valle del Guadiato wurden zwölf Stolpersteine verlegt, zehn konnten bisher verifiziert werden.

Stolperstein Übersetzung Verlegeort Name, Leben 120px IN BELMEZ LEBTEMANUELBARRERO TABASGEBOREN 1913INTERNIERTBELFORT, VESOULDEPORTIERT 1941MAUTHAUSENERMORDET 25.7.1942 Belmez (1913–1942) 120px IN BELMEZ LEBTEFRANCISCOCARMONA CASTILLAGEBOREN 1883INTERNIERTANGOULÊMEDEPORTIERT 1940MAUTHAUSENERMORDET 5.11.1941GUSEN Belmez (1883–1941) 120px IN BELMEZ LEBTEJUANCARMONA RIVERAGEBOREN 1925INTERNIERT ANGOULÊMEDEPORTIERT 1940MAUTHAUSEN, GUSENERMORDET 18.12.1941HARTHEIM Belmez (1925–1941) 120px IN BELMEZ LEBTEJUANCASTILLA LOZANOGEBOREN 1901INTERNIERT STRASSBURGDEPORTIERT 1940MAUTHAUSENERMORDET 29.12.1941GUSEN Belmez (1901–1941) 120px IN BELMEZ LEBTEJOSÉCORRALES RIVERAGEBOREN 1924INTERNIERT ANGOULÊMEDEPORTIERT 1940MAUTHAUSENBEFREIT Belmez (1924-) 120px IN BELMEZ LEBTEJUAN FERNÁNDEZESQUINASGEBOREN 1909INTERNIERT ALTENGRABOWDEPORTIERT 1941MAUTHAUSENERMORDET 6.9.1941GUSEN Belmez (1909–1941) 120px IN BELMEZ LEBTEPEDRORODRÍGUEZ GILGEBOREN 1900INTERNIERT ANGOULÊMEDEPORTIERT 1940MAUTHAUSENERMORDET 29.8.1941GUSEN Belmez (1900–1941) 120px IN BELMEZ LEBTEJUANSÁNCHEZ MOLINAGEBOREN 1918INTERNIERT SANDBOSTELDEPORTIERT 1941MAUTHAUSENERMORDET 24.12.1941GUSEN Belmez (1918–1941) 120px IN BELMEZ LEBTEJOSÉ DE LA TORREGALLEGOGEBOREN 1907INTERNIERT SAGAN, TRIERDEPORTIERT 1941MAUTHAUSENERMORDET 20.11.1941GUSEN> Belmez (1907–1941) 120px IN BELMEZ LEBTELUISVERA CRUZGEBOREN 1920INTERNIERTBATHORN, TRIERDEPORTIERT 1941MAUTHAUSENERMORDET 7.11.1941GUSEN Belmez (1920–1941)

Carcabuey In Carcabuey in der Comarca Subbética wurden zwei Stolpersteine verlegt.