mini|Curt Herrmann: Bildnis Elisabeth von Stephani-Hahn, 1916 Elisabeth Franziska Karoline von Stephani geb. von Hahn (* 11. Juni 1868 in Achim; † nach 1939Zum Zeitpunkt des Todes ihres Ehemannes war sie noch am Leben. Vergleiche dessen Sterbeurkunde: StA Schöneberg von Berlin Nr. 1451/1939) war eine deutsche Kunstschriftstellerin, Malerin und Lehrerin. Sie gilt als die Wegbereiterin der künstlerischen Schaufenstergestaltung. Sie war ab 1904 für die Gestaltung der Glasvitrinen des Warenhauses Wertheim in Berlin zuständig und hatte dort bis 1925 die Stelle des künstlerischen Beirates inne. Sie unterrichtete außerdem Schaufenstergestaltung an der Reimann-Schule in Berlin-Schöneberg. Sie verfasste das Buch Schaufensterkunst.

Familie Geboren wurde sie als Tochter des Amtsgerichtsrats Leonhard Karl Anton von Hahn und dessen Ehefrau Amanda Hermine Luise geb. von Ilten. Ihre Schwester Magdalene von Hahn war ebenfalls Lehrerin. 1912 heiratete sie in Berlin-Wilmersdorf den Hauptmann Franz von Stephani.

Werke Schaufensterkunst. Schottländer, Berlin 1919. Das Schaufenster. In: Fr. W. Stoy (Hrsg.): Des Drogenhändlers Kundenwerbung : Das Gesamtgebiet der drogistischen Werbung. Verlagsgesellschaft R. Müller, Eberswalde 1927.

Literatur Ursula Schimmer: Die Didaktik des Schaufensters: das Modeschaufenster als kunstpädagogisches Problem mit Blick auf die Zielgruppe der Jugendlichen. Utzverlag, 2012, ISBN 978-3-8316-4036-2

Weblinks Elisabeth Hahn-Stephani bei UN/SEEN

Einzelnachweise StA Berlin-Wilmersdorf Heiratsregister Nr. 420/1912 Online (abgerufen am 10. Januar 2022)

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