mini|St. Vitus Immelstetten St. Vitus ist eine römisch-katholische Pfarrkirche im oberschwäbischen Immelstetten, einem Teilort von Markt Wald. Sie liegt in der nördlichen Hälfte des Straßendorfes am Kirchbach auf einem ansteigenden Hügel.

Beschreibung Die im Kern wohl spätmittelalterliche Pfarrkirche St. Vitus war ursprünglich vermutlich Filialkirche von Steinekirch. Es ist ein flachgedeckter Saalbau mit eingezogenem Chor unter flacher Stichkappentonne und nördlichem Turm mit Zwiebelhaube. Der barocke Umbau des Vorgängerbaus erfolgte durch Valerian Brenner in den Jahren 1711 bis 1713.

Ausstattung mini|Innenansicht der Kirche Die barocke Kirchenausstattung wurde mehrfach umgestaltet. Der dem heiligen Vitus geweihte Altar wurde von Pfarrer Dominikus Waldner 1746 auf eigene Kosten errichtet. Vier Figuren der Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes in den flachen Muschelnischen am polygonalen Korpus der jetzigen, neubarocken Kanzel stammen noch aus der Zeit des Kirchenbaus. Bei der Renovierung 1923 wurde ein Wandgemälde freigelegt, das Szenen aus der Vitus-Legende von 1711 zeigt.

Orgel mini|Blick zur Orgelempore Die Orgel mit 7 Registern auf einem Manual und Pedal wurde um 1930 neu gebaut und ersetzte ein Werk des Orgelbauers Balthasar Pröbstl aus dem Jahr 1866.

Die Disposition lautet:Orgeldatenbank Bayern v5 (2009) (online), abgerufen am 30. Juli 2026. Manual C–f3 Principal 8′ Gamba 8′ Gedeckt 8′ Salicional 8′ Octav 4′ Flöte 4′ Pedal C–d1 Subbaß 16′

Koppeln: I/P Spielhilfen: Ok I, Tutti Bemerkungen: Kegellade, pneumatische Traktur, freistehender Spieltisch, Neurenaissance-Prospekt der Orgel von 1866 (Balthasar Pröbstl, Füssen)

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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