Georg Bernhard Götzinger (* 23. Januar 1884 in Schlierstadt; † 23. November 1966 ebenda) war ein römisch-katholischer PriesterHeinrich Ihme: Südwestdeutsche Persönlichkeiten: ein Wegweiser zu Bibliographien und biographischen Sammelwerken, Band 1, Kohlhammer, 1988, S. 287 Google Books und Ehrendekan sowie Ehrenbürger von Schlierstadt und Rosenberg.

Leben Götzinger wurde am 1. Juli 1908 ordiniert. Er war von 1909 bis 1915 Vikar in Neudenau und Ettlingen. Er fungierte als Pfarrvertreter ab 5. Juli 1922 in Gerichtstetten und ab 12. November 1924 in Rosenberg. Götzinger wurde am 27. September 1925 als Pfarrer in Rosenberg/Baden investiert.Freiburger Diözesan-Archiv, Bände 93–94, 1973, S. 271 Er war von 1933 bis 1964 Definitor des Dekanats Buchen. Außerdem war Götzinger Erzbischöflicher Schulinspektor.

Im September 1944 wurde er während des Krieges bei einem Angriff auf die Stadt Buchen durch einen Geschosssplitter am Hals verletzt, überlebte den Angriff aber. 1946 wurde Götzinger Dekan des Dekanats Buchen.Hans Peter Mensing: Konrad Adenauer, Briefe, 1951–1953, 1983, S. 538

Im November 1966 ist er in Schlierstadt auf dem Weg zur Kirche von einem Motorradfahrer angefahren worden und hat dabei einen Schädelbasisbruch erlitten, an dessen Folgen er verstarb. An Georg Götzinger erinnert heute unter dem Friedhofskreuz eine Ehrentafel.

Einzelnachweise

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