Hans III. Glockengießer (* um 1490; beerdigt am 9. September 1559) war ein deutscher Glockengießer.

Glockengießer war Sohn von Hans II. Glockengießer und von Agnes Diem, Witwe von Stephan Sachs, Münzmeister. Großvater väterlicherseits war Konrad der Ältere (1410–1486), Sohn von Hans I. Glockengießer. In erster Ehe heiratete er 1518 Babara Grätz und am 6. September 1540 in zweiter Ehe Ursula Ungelter, Witwe von Christoph Glockengießer.

Von 1519 bis 1559 war Glockengießer Ratsgenannter in Nürnberg. Er baute das ererbte Haus zum Glockenstuhl um. 1528 erwarb er den Landsitz Galgenhof, der später Glockenhof hieß. Sein Erbe war sein Stiefsohn Christoph II. Rosenhardt genannt Glockengießer.

Er wurde auf dem Rochusfriedhof in Nürnberg bestattet.

Glocken

Eysölden, Pfarrkirche Ss. Thomas und Ägidius 1537: Amberg, Pfarrkirche St. Martin 1540: Weiden, ev. Pfarrkirche 1540: Eichstätter Dom, Die Hallerin 1548: Ellwangen, Stiftskirche (Geläute v. 6 Glocken, davon 3 erhalten) 1550: Kloster Neresheim (heute Stuttgart, Landesmuseum) 1550: Altdorf bei Nürnberg, Laurentiuskirche 1551: Grettstadt bei Schweinfurt 1551: Gochsheim bei Schweinfurt 1552: Nürnberg, Lorenzkirche, Tagmess- und Feuerglocke 1558: Sulzbach, Stadtpfarrkirche vor 1559: Wemding

Literatur

Weblinks http://www.gloggengiesser.dk/tng/getperson.php?personID=i2459&tree=PGL

Einzelnachweise

Kategorie:Glockengießer Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren im 15. Jahrhundert Kategorie:Gestorben 1559 Kategorie:Mann