Ernst Friedrich Wilhelm Steudener (* 11. August 1803 in Wustrau bei NeuruppinDeutschland, Preußen, Brandenburg und Posen, ausgewählte Kirchenbuchduplikate, Jahrgang des Bandes: 747, 748, 1794–1874; 11. März 1859 in Halle an der SaaleGestorbene im Monat Februar und März 1859, Landesarchiv Sachsen-Anhalt; Magdeburg, Deutschland; Filmnummer: 1335446) war ein deutscher Architekt und Baubeamter.

Biografie Steudener studierte an der Berliner Bauakademie. 1829 wurde er Mitglied des Architektenvereins zu Berlin (AVB) und arbeitete bis 1835 bei Karl Friedrich Schinkel in der Oberbaudeputation. 1835/1836 unternahm er Reisen nach Süddeutschland, 1843 wurde er als Wasserbaumeister nach Wolfsdorf bei Danzig versetzt. Ab 1845 arbeitete er als Wegebaumeister in Halle an der Saale und wurde 1851 zum Bauinspektor ernannt.

Bauten 1829–1830: Bauführer beim Bau der Friedrichswerderschen Kirche in Berlin 1831: Mitarbeit am Entwurf Schinkels für die Königliche Bibliothek (nicht ausgeführt) 1832–1835: Mitarbeit an Entwurf und Ausführung der Nazareth-, der Pauls- und der Johanniskirche in Berlin (nach Entwürfen Schinkels) 1841–1842: Bauleitung für das Oberpräsidialgebäude der Provinz Sachsen in Magdeburg 1844: Bauaufnahme der mittelalterlichen Stiftskirche in Bibra um 1848/1849: Vorentwurf für die Irrenanstalt in Schwetz (Ausführungsentwurf und Bau 1849–1854 von Eduard Römer)

Literatur

Weblinks Bestand zu Ernst Steudener beim Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin, zuletzt abgerufen am 5. Januar 2022

Einzelnachweise

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