Christian Friedrich Löser, seit 1745 Graf Löser (* 1738; † 18. Januar 1783 in Dresden, begrabenE. M. Oettinger: Moniteur des Dates, contenant un million de renseignements biographiques généalogiques et historiques. Jahrgang (Livraison) 17, Charles Gaertner, Dresden Mai 1867, S. 137. in Reinharz) war ein kursächsischer wirklicher Geheimer Rat und Obersteuereinnehmer, auch Erbmarschall von Kursachsen. mini|Heraldik d. Grafen v. Loeser, Grafik: Adalbert Král von Dobrá Voda. Leben Löser stammte aus einer im Kurkreis ansässigen Familie. Er war Sohn des 1745 in den GrafenstandVgl. Maximilian Gritzner, Hans von Borwitz und Harttenstein, Friedrich Heyer von Rosenfeld, Julius Graf von Oeynhausen: Standes-Erhebungen und Gnaden-Acte deutscher Landesfürsten während der letzten drei Jahrhunderte. Nach amtlichen Quellen. (Kursachsen), C. A. Starke, Görlitz 1881, S. 709. erhobenen Hans Löser aus dem Adelsgeschlecht Löser. Er schlug eine Verwaltungslaufbahn im Dienst der albertinischen Wettiner an deren Hof in der Residenzstadt Dresden ein. Es erfolgte seine Ernennung zum wirklichen Geheimen Rat und Obersteuereinnehmer. Als ältester Vertreter der gräflichen Löser-Linie war er zugleich Erbmarschall von Kursachsen. mini|Wasserschloss Reinharz b. Bad Schmiedeberg. Literatur Gottlob Friedrich Krebel: Europäisches Genealogisches Handbuch, in welchem die neuesten Nachrichten von allen Häusern jetztregierender Europäischer Kaiser und Könige, und aller geist- und weltlichen Chur- und Fürsten, wie auch Grafen des Heiligen Römischen Reichs, ingleichen. Johann Friedrich Gleditsch, Leipzig 1784, S. 209. Ernst Heinrich Kneschke (Hrsg.): Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon. Band 5: Kalb – Loewenthal. Friedrich Voigt, Leipzig 1864, S. 615 f.

Einzelnachweise

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