Joseph Klein (* 1802 in Köln; † 10. Februar 1862 ebenda) war ein deutscher Musiklehrer und Komponist.
Leben Joseph Klein war ein Sohn des Weinhändlers Peter Klein (1758–1812) und dessen zweiter Frau Walburga Charlotte geb. Fischer. Sein Halbbruder war der Komponist Bernhard Klein. Nach einem Studienaufenthalt in Paris zog er 1820 zu seinem Bruder nach Berlin und wurde dort Schüler von Ludwig Berger.
Heinrich Heine schrieb am 7. Juni 1822 in einem Brief aus Berlin:
Später lebte Joseph Klein vorübergehend in Memel, vertrug aber das dortige Klima nicht und kehrte dann in seine Geburtsstadt Köln zurück. Im Juni 1851 schrieb Heinrich Heine für ihn ein (verschollenes) Opernlibretto.Fritz Mende, Heinrich Heine. Chronologie seines Lebens und Werkes, Berlin 1981, S. 278
Klein machte sich vor allem mit seinen Liedern einen Namen, komponierte aber auch einige größere Werke.
Werke (Auswahl) Klaviersonate c-Moll, 1832 Acht Lieder und Gesänge op. 6, Bonn: Simrock 1829 Der Rattenfänger. Ballade von Carl Simrock op. 10, 1832 Ouvertüre zu Friedrich Schillers Tragödie Die Jungfrau von Orléans op. 12, 1833 Grand Duo D-Dur für Violine und Klavier, 1833 Die Schlacht auf Lora. Fragment aus Ossian, für zwei Singstimmen, kleinen Chor und Klavier op. 27, Köln: Eck 1840
Literatur
Reinhold Sietz, Joseph Klein, in: Rheinische Musiker, Band 1, Köln 1960 (= Beiträge zur rheinischen Musikgeschichte, Band 43), S. 142–144 (mit Werkverzeichnis).
Einzelnachweise
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