alternativtext=Dulcie Smart, Portrait by Bernd Brundert 2024|mini|Dulcie Smart Dulcie Smart (* in Waitara, New Plymouth District)Profil von Dulcie Smart auf Castforward, abgerufen am 3. Januar 2022. ist eine neuseeländische Theater- und Filmschauspielerin sowie Synchronsprecherin. Seit 1991 lebt sie in Deutschland und arbeitet international.IMDb: Biografie Dulcie Smart, abgerufen am 14. April 2026. Dabei übernimmt sie Rollen auf Englisch und Deutsch. Im Jahr 2025 gewann sie den Preis für „Outstanding Performance“ bei den Wellington Theatre Awards in Neuseeland.
Leben Dulcie Smart wurde in einer neuseeländischen Kleinstadt als Tochter eines Lehrers und einer Logopädin geboren. Sie besuchte bis 1979 die Victoria University of Wellington, wo sie Theaterwissenschaften studierte.
Beruflicher Werdegang Bereits während ihres Studiums sammelte sie erste schauspielerische Erfahrungen. In Wellington übernahm sie Hauptrollen in Stücken von Shakespeare und Tschechow sowie zeitgenössischen Dramatiker. Sie avancierte zu einer der bekanntesten Bühnenschauspielerinnen Neuseelands. Außerdem arbeitete sie freiberuflich als Theaterregisseurin und als Produzentin für die Hörspielabteilung von Radio New Zealand.
Mit ihrem Umzug 1991 nach Deutschland folgten bald Fernseh- und Filmproduktionen in Deutsch. Sie spricht fließend Deutsch und arbeitet seit 1996 als Sprecherin für Deutsche Welle.Dulcie Smart in der Sprecherkartei, abgerufen am 3. Januar 2022. Sie spielte Rollen auf Hebräisch und mit britischen, irischen und US-amerikanischen Akzenten. Außerdem spricht sie ein wenig Französisch und Maori.
1981 spielte sie Rollen in dem Filmen Inside Every Thin Girl und Böses Blut. 1996 übernahm sie eine Nebenrolle im Film Irren ist männlich. Von 1997 bis 1998 war sie in insgesamt zehn Episoden der Fernsehserie Lindenstraße in der Rolle der Winifred Snyder zu sehen. Weitere Episodenrollen stellte sie Ende der 1990er Jahre in den deutschen Fernsehserien Balko und Die Straßen von Berlin dar. 2001 übernahm sie in Die achte Todsünde: Gespensterjagd die Rolle einer Richterin. 2004 war sie als Miranda Harrison im Katastrophenfilm Apokalypse Eis zu sehen. 2009 verkörperte sie im Kurzfilm Sandra die titelgebende Hauptrolle. Der Film wurde am 24. April 2009 auf dem Miami Gay and Lesbian Film Festival aufgeführt.IMDb: Release Info Sandra, abgerufen am 3. Januar 2021. Eine Nebenrolle als Susan erhielt sie 2018 in Was uns nicht umbringt. 2021 war sie in Nö in der Rolle der Hannah Garson zu sehen. 2024 hatte sie Rollen in zwei internationalen Serien, Rematch und Concordia, und auf der Bühne in Australien – in Hamlet für The Melbourne Shakespeare Company. 2025 spielte sie die demenzkranke Annot in The Ridge für BBC Scotland/Sky New Zealand.
Dulcie Smart kehrte 2025 für einige Monate nach Neuseeland zurück, um die Hauptrolle der Bella Lee Baird in Adam Rapps Stück „The Sound Inside“ am Circa Theatre Wellington zu spielen. Ihre schauspielerische Leistung wurde hoch gelobt. Die Website Broadway World beschrieb ihre Darstellung der Bella Baird als „hypnotisierend... vielschichtig und zurückhaltend, wobei sie das Publikum mit jedem wohlüberlegten Wort und Blick in ihren Bann zog.“ Sie wurde mit der Auszeichnung für „Outstanding Performance“ bei den Wellington Theatre Awards 2025 geehrt.
Filmografie (Auswahl) Schauspiel
Synchronisation 2009: Mullewapp – Das große Kinoabenteuer der Freunde (Zeichentrickfilm) 2014: We Love Surveillance (Kurzfilm, Erzähler) 2020: Jim Button and the Wild 13 (Feature. English Version) 2021: MYRIAD. Where we connect I VR Experience (Kurzfilm) 2022: School of Magical Animals (Feature. International Version) 2023: Richard the Stork and the Mystery of the Great Jewel (Animation Feature)
Theater (Auswahl) 1975: Slag, Regie: Jean Betts (Performers Theatre, Wellington) 1980: No Orchids For Miss Blandish, Regie: John Banas (Downstage Theatre, Wellington) 1980: The Seagull, Regie: Antony Taylor (Downstage Theatre, Wellington) 1983: Cloud Nine, Regie: John Callen (Circa Theatre, Wellington) 1985: Steaming, Regie: William Walker (Centrepoint Theatre, Palmerston North) 1986: Fool For Love, Regie: Helene Wong (Bats Theatre, Wellington) 1988: The Golden Age, Regie: Lorae Parry (Taki Rua / The Depot, Wellington) 1989: Othello, Regie: Phillip Mann (Downstage Theatre, Wellington) 1989: Burn This, Regie: Duncan Smith (Circa Theatre, Wellington) 1991: Our Country’s Good, Regie: Lorae Parry (Taki Rua / The Depot, Wellington) 1992: Twelfth Night, Regie: Toby Robertson (BADA Summer Theatre, Oxford) 1997: An English Princess in Potsdam, Regie: Gunter Schoss (Potsdamer Festspiele) 2001: Vita & Virginia, Regie: Michael McGrath (English Theatre Berlin) 2002: Top Girls, Regie: Robert Chevara (Theater am Ufer / English Theatre Berlin) 2002: Closer, Regie: Michael McGrath (English Theatre Berlin) 2008: Kate & Mrs. Jones, Regie: Lorae Parry (Southwark Playhouse, London) 2012–2013: Winter White, Regie: Robert Chevara (Various venues in Berlin & London) 2018–2019: Blonde Poison, Regie: Robert Chevara (Brotfabrik Berlin) 2024: Hamlet, Regie: Iain Sinclair (Melbourne Shakespeare Company) 2025: The Sound Inside, Regie: Stella Reid (Circa Theatre Wellington)
Weblinks
Internetseite von Dulcie Smart
Einzelnachweise
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