Anne-Katrin Altwein, geborene Leunig (* 2. Januar 1960 in Hohenstein-Ernstthal; † 15. Januar 2023Freie Presse Gedenken: Traueranzeige vom 21. Januar 2023, abgerufen am 24. Januar 2023.), war eine deutsche Bildhauerin, Graphikerin und Autorin.
Leben und Werk mini|hochkant|Gralsucher, Tübingen mini|hochkant|Zu Zweit (Mutter und Sohn), Halle/Saale
Im Jahr 1984 schloss sie ein Studium in Halle auf Burg Giebichenstein mit dem Diplom ab.Zur Gestaltung eines Grundsortiments von Spielmitteln für die Bildung und Erziehung von Vorschulkindern in Kindergarten und Familie. Über typische Spielinhalte im Vorschulalter und ihre Realisierung durch Spielmittel. Burg Giebichenstein, Halle 1984 (Diplomarbeit). Altwein nahm in Weimar 2001 einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik an. Sie ist sowohl national als auch international erfolgreich und gewann zahlreiche Preise. Skulpturen von ihr sind auch im öffentlichen Raum sichtbar.
Über ihr Schaffen wird u. a. geschrieben: Sie ist fasziniert von „allem, was Kreatur ist“ und von dem ungeschützten, verletzlichen, kämpfenden und von dem, was uns wirklich als Menschen definiert. Altwein glaubt, dass es neben Religionen, Nationen und kulturellen Prägungen etwas Wesentliches gibt, das wirklich uns gehört, eine innere lebendige Schwingung.Anne-Katrin Altwein auf singulart.com Sie arbeitete auch in Bronze.
Altwein war Mitunterzeichnerin der Gemeinsamen Erklärung 2018.
Internationale Stipendien 1999: Cité Internationale des Arts Paris (Frankreich) 2001: Ambrosiahuset Bergen (Norwegen) 2007: KKV-B Stein-Stipendium (Schweden)
Werke im öffentlichen Raum (Auswahl) Eberhard Karls Universität Tübingen: Gralsucher. 1. Preis im Wettbewerb Jena-Winzerla: Sibylle und Schroedingers Katze. Brunnen-Ensemble. 1. Preis im Wettbewerb Bahnhof Jena Paradies: Drei Schicksalsgoettinnen. 1. Preis im Wettbewerb Jena, Forschungszentrum: WerteGemeinschaft/Menschliche Groesse. 1. Preis im Wettbewerb Apolda, Polizeiinspektion: Gralsucher. 1. Preis im Wettbewerb Weimar, Am Schloss: Odins Raben und die Midgardschlange Halle/Saale, Paul-Riebeck-Stift: Zu Zweit (Mutter und Sohn) Erfurt, LVG: Tanzende Aeste. 1. Preis im Wettbewerb Erfurt, Am Ursulinenkloster: Franz und der Vogel Sömmerda, Bonifatius-Kindergarten: Ich, Bonifatius, Knecht der Knechte Gottes Pößneck, Areal der Landesgartenschau Pößneck 2000: Drei Frauen (Demut)
Ausstellungen (Auswahl) Zu ihren internationalen Ausstellungsorten zählen:
1996: UNO-Palast in Genf, Schweiz 1996: Centre Culturel Amiens (Frankreich) 1998: Kunsthalle Weimar und TUFA Trier (Deutschland) 2009: eu-art network Ausstellung Palazzo Albrizzi anlässlich der Biennale Venedig (Italien) 2009: Thüringer Landtag 2010: Skulpturen in der Stadt Weimar (Deutschland) 2011: Kunstkabinett Bayreuth (Deutschland) 2011: SkulpturenPark (Schweden) 2012: UddenSkulptur (Schweden) 2012: InSitu in Vodnjan / Dignano (Kroatien) 2021: Niemiecka Wystawa Interdyszyplinarna Baltycka Galerie Sztuki Amphitheater, Koszalin (Polen)
Veröffentlichungen Anne-Katrin Altwein: Zur Gestaltung eines Grundsortiments von Spielmitteln für die Bildung und Erziehung von Vorschulkindern in Kindergarten und Familie. Über typische Spielinhalte im Vorschulalter und ihre Realisierung durch Spielmittel. Burg Giebichenstein, Halle 1984. (Diplomarbeit)
Literatur Anne-Katrin Altwein: Skulpturen und Plastiken : Sculptures 1997–2007, 2007. Anne-Katrin Altwein: Skulptur, Plastik, Zeichnung, Weimar 1996.
Weblinks
https://www.anne-katrin-altwein.de/ https://www.kunst-mse.de/artists/a-anne-katrin-altwein/ Anne-Katrin Altwein auf singulart.com Anne-Katrin Altwein auf die Galerie auf Zeit https://www.becker-lamers.de/reden-katalogbeitraege/altwein-kromsdorf/ Anne Katrin Altwein auf Verein für Jenaer Stadt- und Universitätsgeschichte
Einzelnachweise
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