Christoph II. Rosenhardt genannt Glockengießer (* 6. Mai 1529 in Regensburg; † 28. Dezember 1594) war ein deutscher Glockengießer und Ratsgenannter.
Glockengießer war der Sohn von Christoph I. Glockengießer, Ratsherr und Stadtkämmerer in Regensburg, und Ursula, Tochter von Stephan Ungelter, Bürger in Regensburg aus Ulmer Patriziat. Nach dem Tod seines Vaters 1539 heiratete seine Mutter im Jahr darauf Hans III. Glockengießer.
Glockengießer heiratete am 13. Oktober 1556 in Nürnberg Catharina Beham, die aus einer alten Geschützgießerfamilie stammte. 1566 heiratete er Barbara Degier (Diegier). Mit ihr hatte er unter anderen seinen Sohn Christoph III. den Jüngeren (1566–1630), mit dessen Tod die handwerkliche Tradition der Familie erlosch.
Glockengießer wurde Nachfolger seine Stiefvaters. Seine erste mit seinem Namen signierte Glocke wurde 1550 in Pfreimd bei Nabburg gegossen und seine letzte 1594 in Meiningen.
Ab 1564 war er auch Ratsgenannter in Nürnberg.
Glocken (Auswahl)
1564: Ostheim bei Gunzenhausen um 1570: St. Ägidius, Redwitz an der Rodach 1572: Gerolzhofen 1573: Ellingen 1581: Kloster Banz, kam während des Dreißigjährigen Krieges nach Eisfeld/Thüringen 1585: Gochsheim bei Schweinfurt 1590: Berching bei Beilngries 1590: St. Johannes der Täufer, Schwand 1593: Neukirchen bei Sulzbach 1594: Stadtkirche Meiningen
Literatur
Kategorie:Glockengießer Kategorie:Geboren 1529 Kategorie:Gestorben 1594 Kategorie:Mann