mini|Wappen derer von Bermentlo

Die Herren von Bermentlo (auch: Bermetlo) waren ein westfälisches Adelsgeschlecht.

Geschichte Das Geschlecht derer von Bermentlo stammt wahrscheinlich von dem Adelsgeschlecht derer von Horn ab.Fahne (1858), S. 42.

Als Familienmitglieder erscheinen u. a.: Heinrich von Bermentlo, 1229 Zeuge in einer Urkunde des Münsteraner Bischofs Ludolf von Holte bzgl. eine Hofs Vornen zugunsten des Klosters Marienfeld,LAV NRW W, B 214u / Kloster Marienfeld / Urkunden, Nr. 66. 1251 Zeuge in einer Urkunde des Münsteraner Bischofs Otto II. von Lippe bzgl. des Verkaufs eines Hauses im Kirchspiel Harsewinkel an das Kloster Marienfeld.LAV NRW W, B 214u / Kloster Marienfeld / Urkunden, Nr. 121. Ekehardus Dapifer de Bermetlo, 1254 Drost des Klosters Marienfeld in einer Urkunde des Edlen Bernhard von LippeLAV NRW W, B 214u / Kloster Marienfeld / Urkunden, Nr. 127. Eckehard von Bermentlo, 1265 Ministeriale der Osnabrücker Kirche, Sohn des Ritters Eckehard von BermetloLAV NRW W, C 101u / Fürstabtei Herford, Landesarchiv / Urkunden, Nr. 60. Hildegundis von Bermentlo, stiftete vor 1289 dem Kloster Marienfeld ein Gut in Westorpe. Lutgardis von Bermentlo, Witwe, erscheint 1320 in einer Urkunde des Edelherrn Simon zu Lippe.O. Preuß, A. Falkmann (Bearb.): Lippische Regesten, 2. Band (Vom J. 1301 bis zum J. 1400 nebst Nachträgen zum ersten Bande), Lemgo/Detmold 1863, Nr. 656, S. 92 (Digitalisat). Bernt Bermetloe, zog gegen Herzog Gerhard von Jülich-Berg und Gerhard von Loen, Herr zu Jülich und Grafen von Blankenheim zu Felde, wurde von ihnen gefangen, in Grevenbroich eingekerkert und 1453 freigelassen.Fahne (1858), S. 42. Rutger Bermentlo, 1453 Siegelführer in einer Urkunde des Klosters SchillingscapellenLAV NRW R, AA 0490 / Schillingskapellen, Urkunden AA 0490, Nr. 0938,03. Johann Bermentlo, 1459 Siegelführer in einer Urkunde des Klosters SchillingscapellenLAV NRW R, AA 0490 / Schillingskapellen, Urkunden AA 0490, Nr. 0120.

Wappen In Silber zwei mit dem Rücken gegeneinander gekehrte schwarze, silbern umwundene Hifthörner. Auf dem gekrönten Helm zwei weiße Flügel. Die Helmdecken sind schwarz-silber.Spießen (1901–1903), S. 11.

Fahne stellt abweichend ein Wappen mit zwei gekreuzten Jagdhörnern dar.Fahne (1858), S. 42.

Literatur Anton Fahne: Geschichte der westphälischen Geschlechter, 1858, S. 42. (Digitalisat). Max von Spießen: Wappenbuch des Westfälischen Adels, Band 1, Görlitz 1901–1903, S. 11 (Digitalisat); Band 2, Görlitz 1903, Tafel 25 (Digitalisat).

Einzelnachweise

Kategorie:Deutsches Adelsgeschlecht Kategorie:Westfälisches Adelsgeschlecht