Alfred Brase († nach 1929) war ein deutscher Landwirt, Rittergutsbesitzer und Preußischer Provinzialrat der Provinz Brandenburg sowie Politiker (Deutsche Volkspartei).

Leben Über die Biografie von Brase ist nur wenig bekannt. Er hatte zum Dr. rer. nat. promoviert und war bis 1920 Vorsitzender des Kreislandbundes Sorau-Forst.

1921 wurde er als Rittergutsbesitzer in Linderode im Kreis Sorau zu einem der fünf ordentlichen Mitglieder des Provinzialrates der Provinz Brandenburg durch den Brandenburgischen Provinzialausschuss gewählt.Amtsblatt der Regierung zu Potsdam und der Stadt Berlin, 1921, S. 338. Brase besaß in Linderode das Rittergut C, das rund 190 Hektar umfasste.Niekammer’s Landwirtschaftliches Güteradreßbuch der Provinz Brandenburg, 4. Aufl., 1929, S. 280

Am 29. November 1925 wurde er für die DVP in den Brandenburgischen Provinziallandtag gewählt.Amtsblatt der Regierung Potsdam, 1930, S. 1805.

Schriften "Untersuchungen über den Einfluß der Verschuldung ländlicher Besitztümer auf deren Bewirtschaftung.— In: Landwirtschaftliche Jahrbücher, Berlin, 1899, Bd. XXVIII, S. 253–310 und S. 160–168.

Literatur Rainer Pomp: Bauern und Großgrundbesitzer auf ihrem Weg ins Dritte Reich. 2014, S. 93.

Einzelnachweise

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