mini|Elke Maravilha (2015) Elke Maravilha ( geborene Elke Grünupp;Leonardo Sanchez: Biografia desconstrói mitos que Elke Maravilha criou ao longo da vida. Folha de S. Paulo, 1. März 2020 (brasilianisches Portugiesisch). * 22. Februar 1945 in Leutkirch im Allgäu; † 16. August 2016 in Rio de Janeiro) war eine deutsch-brasilianische Schauspielerin, Model und Fernseh-Moderatorin in Brasilien. Sie lebte von ihrem 7. Lebensjahr bis zu ihrem Tod in Brasilien.

Leben Elke Grünupp wurde in Leutkirch im Allgäu im heutigen Baden-Württemberg geboren. Als sie sechs Jahre alt war, emigrierte ihre Familie mit ihr nach Brasilien, in die Stadt Itabira im Bundesstaat Minas Gerais. Sie pachteten 1955 Land in Atibaia im Bundesstaat São Paulo. Später zog die Familie nach Bragança Paulista, wo sie ebenfalls Landbau betrieben. Nach ihrer Rückkehr nach Minas Gerais wurde sie 1962 in Belo Horizonte als „Glamour Girl“ gewählt. In dieser Zeit erhielt sie die brasilianische Staatsbürgerschaft. Im Alter von 20 Jahren zog sie nach Rio de Janeiro, damals im Bundesstaat Guanabara. Dort arbeitete sie als Fremdsprachensekretärin, wobei ihr zugutekam, dass sie acht Sprachen sprach, die sie nahezu alle in ihrem familiären Umfeld erlernt hat. Zudem war sie die jüngste Französischlehrerin bei der Alliance Française und Englischlehrerin in der União Cultural Brasil-Estados Unidos. In der Zwischenzeit wurde ihr Vater Direktor der Liquigás, eines brasilianischen Gasunternehmens und nach Porto Alegre versetzt. Von 1966 bis 1969 lebte Maravilha wieder bei ihrer Familie in Porto Alegre. Dort besuchte sie Kurse an der Universidade Federal do Rio Grande do Sul in Philosophie, Medizin und „Letters“ – was mit Literatur, Sprach- und Übersetzungswissenschaften vergleichbar ist. Zudem wurde sie zur Fremdsprachenübersetzerin ausgebildet.

Mit 24 Jahren begann sie 1969 als Model zu arbeiten. In dieser Zeit heiratete sie den griechischen Schriftsteller Alexandros Evremidis in erster ihrer acht Ehen. Am Anfang ihrer Karriere traf sie den Modedesigner Zuzu Angel, mit dem sie eine Freundschaft pflegte.

Während der Brasilianischen Militärdiktatur wurde sie 1971 in Ordnungshaft genommen, weil sie am Flughafen Rio de Janeiro-Santos Dumont Poster vom Sohn ihres Freundes Zuzu Angel, Stuart Angel Jones, herunterriss, da dieser, wie sie sagte, bereits durch das Regime umgebracht worden sei. Sie wurde nach dem brasilianischen „National Security Law“ angeklagt und verlor ihre brasilianische Staatsbürgerschaft, wodurch sie staatenlos wurde. Sie wurde nach sechs Tagen nach Beschwerden von befreundeten Künstlerinnen und Künstlern aus der Haft entlassen. Jahre später bemühte sie sich um die deutsche Staatsbürgerschaft, die einzige, die sie letztlich hatte. Die Geschichte von Zuzu Angel wurde in Theatern inszeniert und 2006 als Zuzu Angel verfilmt. Darin wurde Maravilha von der Schauspielerin Luana Piovani dargestellt, und sie selbst trat in einer Gastrolle auf.

Maravilha wurde zudem in der 2018er Film-Biographie über den brasilianischen TV-Showmaster Chacrinha, Chacrinha: O velho guerreiro, von der Schauspielerin Gianne Albertoni dargestellt.

Maravilha starb am 16. August 2016 Rio de Janeiro an multilplem Organversagen nach Komplikationen bei einer Geschwür-Operation.

Filmographie mini|Elke Maravilha (2011)

Fernsehen Jahr Titel Rolle Bemerkungen 1973 A volta de Beto Rockfeller Sofia 1979 Milagre – O poder da fé Sie selbst Gastauftritt Feijão Maravilha 1986 Memórias de um gigolô Madame Yara 1982–1988 Cassino do Chacrinha Jury 1988–1991 Show de Calouros Jury 1993–1996 Programa Elke Maravilha Moderatorin 1998 Pecado Capital Sie selbst Gastauftritt 2004 Big Brother Brasil 4 Jury Celebridade Sie selbst GastauftrittDa cor do pecado Jury Extrabeteiligung 2007 Luz do sol Urânia Szakaly 2009 Caminho das Índias Sie selbst Gastauftritt 2012 Morando sozinho Dona Violeta 2013 As Canalhas Cacala Destino: Rio de Janeiro Tante Selesniova2015Fantástico Sie selbst Quadro: O Grande Plano

Film Jahr Titel Rolle 1970 Salário mínimo Model 1971 O Barão Otelo no barato dos bilhões Sekretärin 1972 Os machões Quando o carnaval chegar Französische Schauspielerin 1973 O Rei do baralho 1974 Gente que transa Esmeralda 1976 Xica Hortência 1977 Tenda dos milagres A força de Xangô Iaba Pastores da noite 1978Elke Maravilha contra o Homem Atômico Elke Maravilha 1979 A Noiva da cidade DanielaA Noiva da Cidade, abgerufen am 8. Mai 2024 O milagre Elke 1981 Pixote Débora1987 No Rio vale tudo Ehefrau Romance Amiga de Antônio César Tanga (Deu no New York Times?)1988 Prisoner of Rio Frank 1999 Xuxa requebra Iara Macedo „Macedão“ 2006 Zuzu Angel Lieselotte 2007 Elke Sie selbst Elke no país das maravilhas Sie selbst 2010 A suprema felicidade Paulos Großmutter A maravilha de ser Elke Sie selbst 2011 Fca Carla Lúcia 2013 The Dognapper Dona Noara Meu passado me condena Mirtes 2015 A lenda do gato preto Angelina Super Oldboy Eine Dame 2016 Carrossel 2: O sumiço da Maria Joaquina Dona Lelé Lua em sagitário Ulla

Bühne Paixão de Cristo Elke – do Sagrado ao Profano Viva o Cordão Encarnado O Castelo das Sete Torres Rio de Cabo a Rabo Eu Gosto de Mamãe Carlota Joaquina A Rainha Morta O Homem e o Cavalo Orfeu da Conceição O Lobo da Madrugada

Musik Maravilha hat das Lied Que vontade de comer goiaba, erhältlich auf dem Sampler-Album Dançando em duplo sentido, aufgenommen.

Weblinks

IMDb Elke Maravilha

Einzelnachweise

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