alt=María O’Higgins|mini|hochkant|María O’Higgins alt=Diplom von María O’Higgins|mini|hochkant|Diplom der Universidad de Nueva León María O’Higgins (* 18. Oktober 1920 in Rayones, Nuevo León; † 21. Dezember 2021 in Mexiko-Stadt), Geburtsname María de Jesús de la Fuente Casas, war eine mexikanische Rechtsanwältin, bildende Künstlerin und feministische Aktivistin.
Leben María de Jesús de la Fuente studierte als erste weibliche Absolventin Rechts- und Sozialwissenschaften an der Universidad de Nueva León in Monterrey. Bereits während des Studiums beschäftigte sie sich mit Malerei und studierte anschließend mit Unterbrechungen Bildende Kunst an der Universidad de Nueva León. 1947 gründete sie die Facultad de Trabajo Social y Desarrollo HumanoFakultät für Sozialarbeit und menschliche Entwicklung an derselben Universität.
Als Rechtsanwältin setzte sie in den 1950er Jahren durch, dass mittellose Frauen, die sich vor Gericht verantworten mussten und häufig Opfer von Misshandlung waren, kostenlos anwaltlichen Beistand bekamen.
1958 lernte sie den aus Utah stammenden Maler und Muralisten Pablo O’Higgins kennen und heiratete ihn im Mai 1959. In den 1960er Jahren arbeitete sie mit ihm zusammen an den Wandgemälden im Museo Nacional de Antropología.
Nach dem Tod des Ehemannes im Juni 1983 hütete sie seinen Nachlass im Atelier des gemeinsam bewohnten Hauses im Stadtteil Coyoacán von Mexiko-Stadt. Die dort gesammelten Werke sind vom Centro Nacional de Investigación, Documentación e Información de Artes Plásticas offiziell katalogisiert und dokumentiert. Sie koordinierte Ausstellungen seiner Werke in Mexiko und im Ausland. 2017 schenkte sie dem Museo Mural Diego Rivera 14 Entwurfsskizzen zu sieben seiner Wandgemälde. Ihr Angebot, die Sammlung der Nationalen Autonomen Universität zu schenken, konnte diese nicht annehmen. Erst 2020 konnte sie der Fakultät für Architektur 216 Graphitzeichnungen schenken: Die Reihe Los Albañiles stellt arbeitende Männer, Frauen und Kinder im Mexiko der 1930er bis 1950er Jahre dar.
Rezeption Die mexikanische Kulturministerin Alejandra Frausto kündigte für 2022 eine Hommage an María O’Higgins an und würdigte sie mit den Worten:
Die Leiterin des Instituto Nacional de Bellas Artes y Literatura, Lucina Jiménez López sagte:
Einzelnachweise und Anmerkungen
Kategorie:Rechtsanwalt (Mexiko) Kategorie:Maler (Mexiko) Kategorie:Person (Feminismus) Kategorie:Aktivist Kategorie:Mexikaner Kategorie:Hundertjähriger Kategorie:Geboren 1920 Kategorie:Gestorben 2021 Kategorie:Frau