Tränen in Florenz ist ein deutsches Filmmelodram aus dem Jahre 1984 mit dem Modeschöpfer Wolfgang Joop in der Hauptrolle.

Handlung Durch einen Autounfall lernen sich der deutsche Modeschöpfer Rüdiger Kaienberg und die italienische Gräfin Vera da Vinci kennen. Sie wird dabei verletzt, und Kaienberg besucht sie am Krankenbett. Rasch verliebt sich der attraktive Couturier in die rassige Südländerin. Nachdem der renommierte Schönheitschirurg Prof. Visconti die letzten Unfallsspuren in ihrem Gesicht geglättet haben wird, wollen beide heiraten. Die Narbe ist beseitigt, und eigentlich stünde der Eheschließung zwischen den beiden nichts mehr im Wege.

Wolfram Dernbach, Rüdigers Kompagnon, recherchiert jedoch auf eigene Faust bezüglich der gräflichen Herkunft und entdeckt dabei ein finsteres Geheimnis in der Vita derer da Vinci: Vera wie auch Rüdiger sollen angeblich von ein und derselben Frau zur Welt gebracht worden sein, somit wäre eine Eheschließung Inzest. Diese Erkenntnis ist für die beiden Liebenden herzzerreißend, und es kommt zu den titelgebenden Tränen in Florenz.

Produktionsnotizen Tränen in Florenz entstand 1983 in Italien und wurde am 25. Februar 1984 in Berlin im Rahmen der IFF-Messe vorgestellt. Deutscher Massenstart war erst am 15. April 1985.

Kritik Die Autoren des Fischer Film Almanachs 1986 meinten, der Film reproduziere geschickt die immergleichen Heftchenromane der 1950er Jahre. Hier finde der „Kitsch, der einst die deutsche Seele zu Tränen rührte, […] sein verdientes Gelächter“.

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Kategorie:Filmtitel 1984 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Filmdrama