Białka () ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Er gehört zur Gmina Łukta (Landgemeinde Locken) im Powiat Ostródzki (Kreis Osterode in Ostpreußen).
Geographische Lage Białka liegt südlich des Jezioro Gil () im Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 13 Kilometer südöstlich der einstigen Kreisstadt Mohrungen (polnisch Morąg) bzw. zwölf Kilometer nördlich der heutigen Kreismetropole Ostróda ().
Geschichte Bereits vor 1530 wurde Gelefelt mit Gut und Försterei gegründet.Dietrich Lange: Gehlfeld, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005) Der Gutsbezirk Gehlfeld kam 1874 zum neu errichteten Amtsbezirk Eckersdorf (polnisch Florczaki) im ostpreußischen Kreis Mohrungen.Rolf Jehke: Amtsbezirk Eckersdorf Im Jahre 1910 zählte das Dorf 14 Einwohner.
Am 31. Oktober 1928 gab Gehlfeld seine Eigenständigkeit auf und schloss sich mit der Landgemeinde Katzendorf (polnisch Kotkowo) und dem Gutsbezirk Schwenkendorf (polnisch Zawroty) sowie dem Ortsteil Wilder Gehl-See des Gutsbezirks Reußen (polnisch Ruś) zur neuen Landgemeinde Schwenkendorf zusammen.
In Kriegsfolge kam Gehlfeld 1945 wie das gesamte südliche Ostpreußen zu Polen. Gehlfeld erhielt die polnische Namensform „Białka“ und ist heute in zwei Gemeinden getrennt: die ehemalige Försterei eingegliedert in das Schulzenamt (polnisch Sołectwo) KotkowoUrząd Gminy Łukta: Sołectwa (polnisch) (Katzendorf) im Verbund der Landgemeinde Łukta (Locken), das einstige Gut in den Verbund der Stadt-und-Land-Gemeinde Morąg (Mohrungen) – beide aber gelegen im Powiat Ostródzki (Kreis Osterode in Ostpreußen), bis 1998 der Woiwodschaft Olsztyn, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.
Kirche Bis 1945 war Gehlfeld in die evangelische Kirche EckersdorfWalther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 465 in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union, außerdem in die römisch-katholische Kirche Mohrungen eingepfarrt.
Heute gehört Białka katholischerseits zur Pfarrei Florczaki im Erzbistum Ermland sowie evangelischerseits zur Kirchengemeinde Morąg, einer Filialgemeinde von Ostróda in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.
Verkehr Białka liegt abseits des Verkehrsgeschehens an einer Nebenstraße, die von der Woiwodschaftsstraße 530 bei Tabórz (Taberbrück) abzweigt und über Niedźwiady (Bärenwinkel) in den Ort führt. Eine Anbindung an den Bahnverkehr besteht nicht.
Weblinks Bildarchiv Ostpreußen: Diaschow Gehlfeld
Einzelnachweise
Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren Kategorie:Gmina Łukta