Der Kanton Valencia befindet sich in der Provinz Los Ríos westzentral in Ecuador. Er besitzt eine Fläche von 970 km². Im Jahr 2022 lag die Einwohnerzahl bei rund 51.500. Verwaltungssitz des Kantons ist die Kleinstadt Valencia mit etwa 23.000 Einwohnern (Stand 2022).

Lage Der Kanton Valencia liegt im Nordosten der Provinz Los Ríos. Das Gebiet befindet sich im Tiefland am Fuße der Cordillera Occidental und reicht im Osten bis zu den Ausläufern der Berge. Der Río Toachi Grande, der linke Quellfluss des Río Vinces (Río Quevedo), begrenzt den Kanton im Norden. Der Río Vinces (Río Quevedo) fließt entlang der westlichen Kantonsgrenze nach Süden.

Der Kanton Valencia grenzt im Osten an den Kanton La Maná der Provinz Cotopaxi, im Süden an die Kantone Quinsaloma und Quevedo, im Westen an den Kanton Buena Fe sowie im Norden an den Kanton Santo Domingo der Provinz Santo Domingo de los Tsáchilas.

Verwaltungsgliederung Der Kanton Valencia ist in die Parroquias urbanas („städtisches Kirchspiel“) La Unión Nueva Unión Valencia gegliedert.

Orte und Siedlungen Neben den drei Zentren, die Parroquias urbanas bilden, gibt es noch die Recintos El Vergel, Costa Azul und Monte Nuevo.

Geschichte Der Kanton Valencia wurde im Jahr 1995 eingerichtet (fecha de creación: 13. Dezember 1995; Registro Oficial: 29. Dezember 1995). Zuvor gehörte das Gebiet zum Kanton Quevedo.

Ökologie Im Nordosten des Kantons befindet sich das Schutzgebiet Bosque Protector Murocomba.

Weblinks

https://valencia.gob.ec/ – GAD Municipal del Cantón Valencia PDyOT Valencia 2015 (PDF; 6,13 MB) Bevölkerungsstatistik bei www.citypopulation.de

Einzelnachweise