Curt Schönert, auch Kurt Schönert (* 27. Januar 1878 in Senftenberg; † nach 1939), war ein deutscher Malermeister und Kommunalpolitiker, der für seine Verdienste um die preußische Provinz Brandenburg zum Preußischen Provinzialrat ernannt wurde.
Leben Schönert war als Dekorationsmaler und Malermeister tätig und besaß in Senftenberg einen eigenen Malereibetrieb, dessen Dekorationsarbeiten als hochkünstlerisch eingestuft wurden.Eintrag bei der Stiftung Deutsches Historisches Museum Berlin Seine Firma war u. a. an der Ausgestaltung der Heilandskirche in Hörlitz und 1932/32 des Gymnasiums Senftenberg beteiligt.
Schönert trat zum 1. März 1937 in die NSDAP ein (Mitgliedsnummer 3.851.156).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/39151636 Für die Partei saß er im Stadtrat von Senftenberg. Der Ministerpräsident Hermann Göring bestätigte ihn im März 1939 als Preußischen Provinzialrat und einen um Staat und Volk verdienten Mann der Provinz Brandenburg, nachdem er mindestens seit 1937 einer von 18 Provinzialräten des gemeinsamen Provinzialrates der Provinz Brandenburg und der Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen war, einem Gremium zur beratenden Mitwirkung an den Geschäften der allgemeinen Landesverwaltung der beiden preußischen Provinzen.Amtsblatt der Preußischen Regierung in Potsdam vom 8. April 1939, S. 70.
1941 wird sein Posten als Provinzialrat als vakant bezeichnet.Adreß-Buch des Kreises Calau, 1941.
Einzelnachweise
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