mini|Wappen derer von Barsen Die Herren von Barsen (auch: Bars, Barßen o. ä.) waren ein westfälisches Adelsgeschlecht.
Geschichte Es handelt sich um ein altes, ursprünglich braunschweigisches Adelsgeschlecht.Kneschke (1859), S. 205. Später kommt das Geschlecht im Ravensbergischen und im Bistum Bremen vor. In Bremen wurden Familienmitglieder in den Rat gewählt.Johann Philip Cassel: Historische Nachrichten von der Regiments-Verfassung und dem Rath der Kaiserl. freien Reichsstadt Bremen, Bremen 1768, S. 12 (Digitalisat bei Google Books).
Eine Anna von Barsen heiratete um 1510 einen Johann von Quernheim zu Ulenburg (urkundlich 1510–1532).Julius von Oeynhausen (Bearb.): Geschichte des Geschlechts von Oeynhausen, 1. Teil (Regesten und Urkunden von 1036 bis 1605), Paderborn 1870, S. 257 (Digitalisat bei Google Books). Ein Valcke von Barsen erscheint 1545 in einem Schandbrief eines Heinrich von Zesterfleth. Valcke war einer von mehreren Bürgen für eine Schuld von 2.100 Goldgulden, seinen Bürgschaftsverpflichtungen aber nicht nachgekommen.Hans Georg Trüper (Bearb.): Urkundenbuch der Herren von Zesterfleth, Göttingen 2017, Nr. 172, S. 203.
Kneschke gibt an, dass ein Epitaph in der Klosterkirche zu St. Michael in Lüneburg belegt, dass Mitglieder des Geschlechts noch im 17. Jahrhundert lebten.Kneschke (1859), S. 205.
Wappen In Silber drei (2:1) Wecken. Auf dem Helm eine rote Säule mit zwei Reihen Pfauenfedern besteckt. Die Helmdecken in rot-silber.
Literatur Ernst Heinrich Kneschke: Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon. Band 1, Friedrich Voigt’s Buchhandlung, Leipzig 1859, S. 205 (Digitalisat der ULB Düsseldorf). Heinrich Ferdinand Mannstein: Ober- und niedersächsisches Adelslexikon, 1. Heft, Dresden/Leipzig 1843, S. 74 (Digitalisat bei Google Books). Max von Spießen: Wappenbuch des Westfälischen Adels, Band 1, Görlitz 1901–1903, S. 7 (Digitalisat); Band 2, Görlitz 1903, Tafel 19 (Digitalisat).
Einzelnachweise
Kategorie:Deutsches Adelsgeschlecht Kategorie:Westfälisches Adelsgeschlecht