Birg mich, Cilli! ist das umgebaute Bauernhaus von Peter Haimerl und Jutta Görlich aus dem Jahr 2008 im niederbayerischen Eben. mini|Ostansicht
Lage Das im Jahr 1840 errichtete Haus befindet sich in der Eben bei Viechtach.
Geschichte und Architektur Das Haus wurde nach der letzten Bäuerin, Cilli Sigl, genannt.
Ein Beispiel und Experiment zugleich, wie man mit einem bestehenden Bauernhaus umgeht und es nicht abreißt, wie es in vielen Fällen im Bayerischen Wald der Fall ist. Haimerl sieht vor, den Bestand zu wahren und nicht in die Struktur des alten Bauernhauses einzugreifen. Materialien, die aus dem Bestand entfernt wurden, wurden wiederverwendet und daraus Möbel gebaut. Vier weiße Betonkuben wurden im Haus verteilt platziert – Stube, Schlafkammer, Bad und Küche – in denen das neue Leben stattfindet. Der Beton besitzt als Zuschlagstoff Blähglas, damit ein höherer Dämmwert möglich ist.
Auszeichnungen und Preise 2008: Architekturpreis Beton 2008: Best Architects 09 Award in gold in der Kategorie Wohnungsbau/Einfamilienhäuser 2010: BDA-Preis Bayern in der Kategorie Umbau 2010: Shortlist – Nike für die beste atmosphärische Wirkung 2011: Anerkennung – Deutscher Architekturpreis 2011: Anerkennung – Ernst-A.-Plischke Preis
Weblinks Traumhäuser wiederbesucht – Ein Haus im Haus, Video in der Mediathek des Bayerischen Rundfunks
Einzelnachweise
Kategorie:Bauwerk in Viechtach Kategorie:Erbaut 1840