Sobno () ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Er gehört zur Gmina Łukta (Landgemeinde Locken) im Powiat Ostródzki (Kreis Osterode in Ostpreußen).

Geographische Lage Sobno liegt im Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 21 Kilometer nordöstlich der Kreisstadt Ostróda ().

Geschichte Soben (nach 1785 Zooben) war ein Vorwerk zu Falkenstein (polnisch Zajączkowo) und bis 1945 ein Ortsteil dieser Gemeinde im Kreis Osterode in Ostpreußen.Dietrich Lange: Sooben, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005)

Im Jahre 1945 wurde das Dorf in Kriegsfolge zusammen mit dem ganzen südlichen Ostpreußen an Polen überstellt. Sooben erhielt die polnische Namensform „Sobno“ und ist heute Sitz eines SchulzenamtesUrząd Gminy Łukta: Sołectwa (polnisch Sołectwo) innerhalb der Landgemeinde Łukta (Locken) im Powiat Ostródzki (Kreis Osterode in Ostpreußen), bis 1998 der Woiwodschaft Olsztyn, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.

Kirche Als Teil der Gemeinde Falkenstein war Sooben bis 1945 in die evangelische Kirche LockenWalther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 499–500 in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union, außerdem in die römisch-katholische Kirche Neu KockendorfAGOFF: Kreis Osterode in Ostpreußen (polnisch Nowe Kawkowo) eingepfarrt.

Heute gehört Sobno katholischerseits zur Kirche Nowe Kawkowo im Erzbistum Ermland sowie evangelischerseits zur Kirche Łęguty (Langgut), einer Filialkirche von Ostróda in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.

Verkehr Sobno liegt westlich der Woiwodschaftsstraße 530 und ist von Mostkowo (Brückendorf) aus in Richtung Trokajny (Trukeinen) zu erreichen. Eine Anbindung an den Bahnverkehr besteht nicht.

Weblinks Bildarchiv Ostpreußen: Ortsplan Falkenstein Kr. Osterode (Stand 1945) mit den Ortsteilen Trukeinen, Koiden und Sooben

Einzelnachweise

Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren Kategorie:Gmina Łukta