Natalja Iwanowna Klimowa (; * 27. Februar 1938 in Moskau; † 25. Februar 2026 in Murom) war eine sowjetische bzw. russische Schauspielerin.

Leben Natalja Klimowa besuchte nach der Schule zunächst ein Bauinstitut, wechselte aber nach einem Jahr an die Schauspielschule des Moskauer Künstlertheaters und schloss diese 1963 ab. Anschließend war sie am Theater Современник (Sowremennik) in Moskau tätig.Biografie Klimowas auf stuki-druki.com (russisch), abgerufen am 23. Januar 2022Profil Klimowas auf der Internetseite des Lenfilmstudios (russisch), abgerufen am 22. Januar 2022.

1963 gab Klimowa als Krankenschwester in Конец и начало (Konez i natschalo) ihr Filmdebüt und zugleich ihre erste Hauptrolle. Ein weiteres wichtiges Engagement hatte sie in Гиперболоид инженера Гарина (Giperboloid inschenera Garina, 1965). 1967 wurde die blonde Mimin einem breiten Publikum durch die Titelrolle in dem sowjetischen Märchenfilm Die Schneekönigin bekannt. Zuletzt trat sie für Tschaikowski (1970) vor die Kamera.Filmografie Klimowas auf kino-teatr.ru (russisch), abgerufen am 23. Januar 2022. In den 1990er-Jahren beendete Klimowa ihre Bühnenkarriere aufgrund einer Tuberkuloseerkrankung. Nach eigenen Angaben litt sie zeitweise auch unter psychischen Problemen und war bei dem bekannten Psychiater Dmitri Jewgenjewitsch Melechow in Behandlung.

Natalja Klimowa war ab 1962 mit dem Schauspieler Wladimir Samanski (* 1926) verheiratet. Mitte der 1960er Jahre wurde sie schwanger, das Paar entschied sich aber für eine Abtreibung. Aufgrund ihrer Erkrankung bekam sie später nie Kinder.Biografie Klimowas auf 24smi.org (russisch), abgerufen am 23. Januar 2022 Nachdem ihr Ehemann 1998 in den Ruhestand gegangen war, ließ sich das Ehepaar in Murom nieder, wo sie bis zuletzt lebten.Klimowa, Natalja Iwanowna auf kino-teatr.ru vom 29. April 2020 (russisch), abgerufen am 20. Dezember 2021.

Im Februar 2026 starb sie zwei Tage vor ihrem 88. Geburtstag in Murom.

Filmografie 1963: Конец и начало (Konez i natschalo) („Ende und Anfang“) 1965: Deckname Arsenij (Towarischtsch Arseni) 1965: Иду на грозу (Idu na grosu) („Ich gehe in den Sturm“) 1965: Гиперболоид инженера Гарина (Giperboloid inschenera Garina) („Der Hyperboloid des Ingenieurs Garin“) 1967: Die Schneekönigin (Sneschnaja korolewa) – Regie: Gennadi Kasanski 1967: Первороссияне (Perworossijanje) 1968: Сказы уральских гор (Skasy uralskich gor) („Märchen aus dem Uralgebirge“) – Dokumentation 1969: Snegurotschka () – Regie: Pawel Kadotschnikow 1970: Tschaikowski

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Einzelnachweise

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