Christian Schedlmayer (* 5. August 1959 in Graz; † 8. Juli 2017 in Wien) war ein österreichischer Komponist.
Leben Christian Schedlmayer maturierte im Jahr 1978 und studierte im Jahr 1979 an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt Pantomime bei Alfred Meschnigg. Im selben Jahr wechselte er an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und studierte bis zum Jahr 1984 Tonsatz bei Alfred Uhl,Christian Heindl: (PDF; 546 kB) S. 3; abgerufen am 17. Dezember 2021. Historischer Tanz bei Eva Campianu, Instrumentenbau bei Josef Mertin und Peter Kukelka sowie Komposition bei Friedrich Cerha. Im Jahr 1990 schloss er mit Diplom mit Auszeichnung ebenda ab.Biografie Christian Schedlmayer. Musikdatenbank von mica – music austria, 23. Februar 2020; abgerufen am 15. Dezember 2021.
In den Jahren von 1986 bis 1993 war Schedlmayer Mitarbeiter beim Verlag Universal Edition in Wien, von 1991 bis 1993 als Redakteur. Im Jahr 1989 arbeitete er gemeinsam mit Karlheinz Essl, Christian Ofenbauer und dem Ensemble die reihe im Wiener Konzerthaus am Projekt „John Cage“ sowie mit HK Gruber, Cristian Ofenbauer und die reihe am Projekt „Mythos & Seele“. Im Jahr 1992 wurde ihm die Gesamtkonzeption für die Lange Nacht der Neuen Klänge im Konzerthaus übertragen, im selben Jahr war er Mitherausgeber der Zeitschrift für Neue Musik ton. Im Jahr 1993 hielt Christian Schedlmayer Gastvorlesungen an der Hochschule Niyregyháza und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Auszeichnungen 1990: Förderpreis der Stadt Wien 1990: Stipendium der Alban Berg Stiftung 1990: Staatsstipendium für Komposition der Republik Österreich 1991: Arbeitsstipendium der Stadt Wien 1993: Staatsstipendium für Komposition der Republik Österreich 1997: Förderungspreis für Werke der letzten Jahre durch die SKE austro mechanaFörderungen der SKE zu Kulturprojekten 1997. (PDF; 37 kB) SKE austro mechana, S. 2; abgerufen am 17. Dezember 2021.
Werke Drei Stücke für Klavier – für Klavier solo (1986)Biografie Christian Schedlmayer. Musikdatenbank von mica – music austria, 23. Februar 2020; abgerufen am 16. Dezember 2021. Zeit. An den Rändern der Dinge. Stille... – Streichquintett für zwei Violinen, zwei Violoncelli und Kontrabass (1987/1988) Serpentinen- & Sekundenwalzer – für Klavier solo, mit Liszt und Zopen und im Gedenken an Louis James Alfred Lefébure-Wély im Dezember 1987 fürs Klavier komponiert (1987) die zeit die schreitet so tönend … – Textinszenierung nach „Die Muße“ von Friedrich Hölderlin für vier Frauenstimmen, Ensemble und Elektronik (1988) ohne zorn a time … – Oktett für zwei Violinen, Klarinette, Bassklarinette, Horn, Viola, Violoncello und Kontrabass (1990) Reden. Echos – für großes Orchester (1990) LiveTimes – für sieben Instrumente (1993) LiveTimes – für Saxophonquartett und Elektronik (1994) LiveTimes 95 – für Ensemble und Live Elektronik (1997/1998) LiveTimes – Kleist Musik.Textinszenierung nach Heinrich von Kleist/Stadt Theater Wien (1997)
Weblinks Arbeitsbericht zum CAGE-Projekt. essl.at
Einzelnachweise
Kategorie:Komponist (Österreich) Kategorie:Musiker (Wien) Kategorie:Absolvent der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1959 Kategorie:Gestorben 2017 Kategorie:Mann