Das Opferfest des Krodo ist ein Historiengemälde von Friedrich Georg Weitsch aus den Jahren 1797–1798. Weitsch war zur Entstehungszeit vorwiegend für Herzog Karl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel tätig. Das Bild ist im Besitz der Berliner Akademie der Künste, deren Direktor Weitsch 1798 wurde.

Bildgegenstand Auf dem Gipfelplateau des Bad Harzburger Großen Burgbergs, etwa dort, wo heute die Canossasäule steht, werden vor der Statue des Krodo auf dem Krodoaltar Menschenopfer dargebracht. Die Szene spielt in undatierbarer altsächsischer Frühzeit. Die gefangenen römischen Soldaten im Bild sollen vielleicht auf die Varusschlacht im Jahr 9 n. Chr. verweisen.

Historisch basieren sowohl die Annahme eines alten Krodokults als auch die Benennung des romanischen Bronzealtars nach Krodo auf Fiktionen.

Beschreibung im Ausstellungskatalog der Akademie der Künste 1798

Weblinks Sagenhafte Vergangenheit von Bad Harzburg. Nordharz-Portal, 1. März 2019

Einzelnachweise

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