Nemti ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Bátonyterenye im Komitat Nógrád.

Geografische Lage Nemti liegt in Nordungarn, fünfeinhalb Kilometer nordöstlich der Kreisstadt Bátonyterenye am rechten Ufer des Flusses Zagyva. Nachbargemeinden sind Dorogháza, Szuha, Mátraterenye und Rákóczibánya.

Geschichte Anfang des 20. Jahrhunderts betrieb die Nordungarische Vereinigte Kohlenbergbau- und Industriegesellschaft dort Braunkohlegruben und es gab einen Steinbruch. Im Jahr 1907 gab es in der damaligen Kleingemeinde 148 Häuser und 919 Einwohner auf einer Fläche von 1805 Katastraljochen.Nemti. In: A Magyar Korona Országainak helységnévtára 1907. Budapest 1907, S. 753. Seit 1939 gehört Ilonabánya, eine ehemalige Bergbausiedlung, westlich des Ortes gelegen, zu Nemti.

Söhne und Töchter der Gemeinde Anettka Fehér (* 1973), Fernsehmoderatorin

Sehenswürdigkeiten Römisch-katholische Kirche Szent Mihály főangyal, erbaut in den 1920er Jahren

Verkehr Durch Nemti verläuft die Hauptstraße Nr. 23. Die Gemeinde liegt an der Eisenbahnstrecke von Kisterenye nach Kál-Kápolna, jedoch wurde der Personenverkehr auf dieser Strecke 2007 eingestellt, so dass Reisende den nächstgelegenen Bahnhof in Kisterenye, einem Stadtteil von Bátonyterenye nutzen müssen. Es bestehen Busverbindungen nach Bátonyterenye, Dorogháza, Szuha, Mátramindszent sowie über Ivád nach Pétervására.

Einzelnachweise

Weblinks Nemti (Mátra információs oldal, ungarisch) Nemti in A Pallas nagy lexikona (ungarisch)

Kategorie:Ort im Komitat Nógrád