mini|Ehemalige Kirche in Warmsdorf Die Liste entwidmeter Kirchen in der Evangelischen Landeskirche Anhalts führt Kirchengebäude der Evangelischen Landeskirche Anhalts und ihrer Vorgängerkirchen auf, die geschlossen, entwidmet oder umgewidmet wurden. Sie wurden oder werden verkauft, umgebaut oder abgerissen.

Liste Zu den nach 1945 geschlossenen, entwidmeten, umgewidmeten, umgenutzten oder abgerissenen Kirchen gehören folgende Gotteshäuser:

Bernburg-Waldau, Kirche: 1893–94 erbaut, 1953 entwidmet, 1990 an privat verkauft, inzwischen im Besitz der Stadt Bernburg Bernburg-Wohlsdorf, Kirche: 1783 erbaut, 1991 an Kommune verkauft Dessau, Jakobus-Gemeindehaus: 1980 als Ersatzbau für die 1977 gesprengte Jakobuskirche und deren Gemeindesaal errichtet, 25. Juni 2023 entwidmet, Übergabe an Leopolddankstift, Weiternutzung durch freikirchliche KorngemeindeZentrum für Gemeinde und Gesellschaft. Mitteilung des Evangelischen Landeskirche Anhalts vom 19. Juni 2023.Gemeindehaus in Dessau entwidmet. Beitrag im Mitteldeutschen Rundfunk vom 25. Juni 2023. Dessau, Marienkirche: Eigentum der Kirchengemeinde St. Johannis und St. Marien Dessau, verpachtet auf 99 Jahre an die Stadt Dessau-Roßlau, genutzt als Kulturkirche Fernsdorf, Kirche: 1900 erbaut, 1989 an LPG verkauft, heute (2024) Ruine Güsten-Osmarsleben, St.-Johannis-Kirche: 2006 wegen Bauschäden gesperrt Güsten-Warmsdorf, Kirche: 1884 erbaut, 1960 entwidmet, 1990 an privat verkauft, zu Wohnungen umgebaut, seit 2009 als Pension genutzthttp://www.pension-in-der-kirche.de/ Ilberstedt-Cölbigk, St.-Magnus-Kirche: romanische Kirche, später als Stall genutzt, 1968 wegen Baufälligkeit gesprengtGeschichtliches zu Ilberstedt. Evangelische Landeskirche Anhalts, abgerufen am 19. Juni 2021. Ilbersdorf, Kirche: wegen Bauzustand nicht genutzt Kleinbadegast, Kirchenruine: 1574 erbaut, 1773 erneuert, nicht mehr nutzbar Klepzig, Kirche: 1873–75 erbaut, 1944 durch Luftangriff schwer beschädigt, 1949 wiederhergestellt, 1962 bei Sturm beschädigt, 1966 aufgegeben, 1973/74 abgerissen. 1974 durch Kirchenbungalow ersetzt, erster Gottesdienst am 22. Juni 1975, letzter Gottesdienst am 19. Juli 2024Angela Stoye: Noch einmal am Freitagabend. In: Glaube und Heimat 27/2024 (7. Juli), S. 8. Köthen, Martinskirche: 1912–1914 erbaut, 1985 sakrale Nutzung aufgegeben, 1987 an Stadt Köthen verkauft, Nutzung als Jugendzentrum und Studentenclub (Stand 2021)http://www.koethen-anhalt.de/de/martinskirche.html Mägdesprung, Kirche: 1829–30 erbaut, Umbau zu Wohnhaus Meilendorf, Kirche: 1880–81 erbaut, seit 1945 Ruine, seit 1991 Eigentum der Kommune Meinsdorf, Kirchsaal St. Michael: 1962 erbaut, 29. September 1963 eingeweiht, 4. Dezember 2022 entwidmetBeitrag der Landeskirche zur Entwidmung Reinsdorf, Kirche: Ruine, Turm & Schiff ohne Dach Staßfurt-Leopoldshall, Interimskirche: 1906 errichtet, 1996 abgerissen Strinum, Kirche: Feldsteinbau aus dem 12. Jahrhundert, 1993 an Kommune verkauft Thurau, Kirche: 1887–88 erbaut, wegen Bauzustand nicht genutzt Wolfen-Steinfurth, Friedenskirche: 11. September 1977 eingeweiht, 18. Juli 2021 letzter Gottesdienst und Entwidmung, 2021 zurückgefallen an den Grundstückseigentümer, die Stiftung Weidersches Legat (vermutlich Ende der Erbpacht)Abschied von der Friedenskirche Steinfurth in Wolfen-Nord. MDR, 18. Juli 2021, abgerufen am 4. Dezember 2021. Zehringen, Kirche: 2000 an privat verkauft

Siehe auch Kirchenschließung

Einzelnachweise

Anhalts ! entwidmet !Anhalts Anhalts