mini|Luc Schaedler (2018) Luc Schaedler (* 24. April 1963 in Zürich)Luc Schaedler: Angry Monk: Reflections on Tibet: Literary, Historical, and Oral Sources for a Documentary Film. In: gobetweenfilms.com. 2007, abgerufen am 29. November 2021 (englisch). ist ein Schweizer Anthropologe, Filmproduzent, -regisseur und Kameramann.

Werdegang

Luc Schaedler war von 1986 bis 2002 war er im Verein Kino Xenix tätig. Ab 1988 unternahm er wiederholt Reisen nach Indien, China, Tibet, Hongkong und Japan, die zur Grundlage seiner akademischen Ausbildung und seines filmischen Werks wurden.

Schaedler studierte Ethnologie, Film- und Sozialgeschichte an der Universität Zürich. 1997 schloss er sein Studium mit dem Dokumentarfilm Made in Hong ab, einer Auseinandersetzung mit Alltag und Identität Hongkongs im Vorfeld der Rückgabe an die Volksrepublik China 1997.

Von 1998 bis 2001 wirkte er am Aufbau des Kinderfilmclubs Zauberlaterne mit.Zauberlaterne 2001 gründete er die Produktionsfirma angry monk productions. 2002 war er Mitbegründer des Regard Bleu Festivals am Völkerkundemuseum der Universität Zürich.

2005 promovierte Schaedler an der Universität Zürich in Visueller Anthropologie mit seinem Dokumentarfilm Angry Monk – Reflections on Tibet. Der Film porträtiert den tibetischen Mönch, Gelehrten und Schriftsteller Gendün Chöphel (1903–1951), Verfasser der Weissen Annalen, und verknüpft dessen Biografie mit einem Blick auf das moderne Tibet.

Von 2006 bis 2008 leitete Schaedler die Abteilung Visuelle Anthropologie am Völkerkundemuseum der Universität Zürich. 2009 gründete er die Produktionsfirma go between films gmbh.go between films GmbH. In: swissfilms.ch. Abgerufen am 29. November 2021 (englisch).

Sein dritter abendfüllender Dokumentarfilm Watermarks – Drei Briefe aus China (2013) beobachtet gesellschaftliche Transformationen in der Volksrepublik China anhand dreier Porträts aus dem Süden, dem Norden und der Yangtze-Region. A Long Way Home (2018) porträtiert zeitgenössische Vertreter der chinesischen Kunst, darunter Gao Zhen und Wen Hui, deren Arbeiten sich mit den Nachwirkungen der Kulturrevolution und des Tian’anmen-Massakers auseinandersetzen.

Von 2010 bis 2022 war Schaedler Vorstandsmitglied im Verband Filmregie und Drehbuch Schweiz. Von 2011 bis 2023 gehörte er dem Board of Trustees von Swiss Films an.Board of Trustees. In: swissfilms.ch. Abgerufen am 29. November 2021 (englisch).

Filmografie

1996: Cantone, Louis 1997: Made in Hong Kong – DOK Leipzig, Busan International Film FestivalMade in Hong Kong bei swissfilms.ch. Abgerufen am 13. August 2026. 2005: Angry Monk – Eine Reise durch Tibet (Originaltitel: Angry Monk – Reflections on Tibet) – über den rebellischen Mönch und Autor der Weissen Annalen Gendün Chöphel (1903–1951) und das moderne Tibet. Sundance Film Festival (Nominierung Grand Jury Award), Festival du Nouveau Cinéma Montréal, Busan International Film FestivalAngry Monk – Reflections on Tibet bei swissfilms.ch. Abgerufen am 13. August 2026. 2007: Bestattungskultur im Wandel 2013: Watermarks – Drei Briefe aus China – San Francisco International Film Festival (Nominierung Golden Gate Award), Locarno Festival (Semaine de la Critique)Watermarks – Drei Briefe aus China bei swissfilms.ch. Abgerufen am 13. August 2026. 2018: A Long Way Home – Schweizer Filmpreis (Nominierung Bester Dokumentarfilm)A Long Way Home bei swissfilms.ch. Abgerufen am 13. August 2026. 2021: Loba Loba

Weblinks

Luc Schaedler bei IMDb Luc Schaedler bei swissfilms.ch Luc Schaedler bei go between films

Einzelnachweise

Kategorie:Dokumentarfilmer Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Filmproduzent Kategorie:Ethnologe Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1963 Kategorie:Mann