Die 36 Kammern der Shaolin (Originaltitel: auch , er Titel: The 36th Chamber of Shaolin) ist ein aus Hongkong stammender Martial-Arts-Film aus dem Jahre 1978.

Inhalt China während der Qing-Dynastie (1644–1911). Die Mandschuren (in der deutschen Neusynchronisation von 2004 werden sie als Tataren bezeichnet) beherrschen und knechten das Volk mit eiserner Hand. Ein junger Student namens Liu Yu-de () beobachtet die schrecklichen Taten und schließt sich den Rebellen an. Doch diese werden durch die Regierung schnell aufgespürt und ausgelöscht, darunter auch der Vater von Liu Yu-de. Nur Liu Yu-de entkommt und entschließt sich, ins Shaolin-Kloster zu gehen, um das berühmte Shaolin-Kung-Fu zu erlernen.

Im Shaolin-Kloster angekommen erhält er den Ordensnamen San De (). Nun muss er, um das Kung Fu zu erlernen, 35 Kammern durchlaufen. In jeder Kammer wird ein bestimmter Aspekt des Kung Fu trainiert, und nur wer die Prüfung der Kammer besteht, darf in die nächste Kammer aufsteigen. Liu Yu-de schafft dies in einer beachtlichen Zeit und ist am Ende der 35 Kammern ein ausgebildeter Shaolin-Kämpfer. Die Führung des Klosters gestattet ihm nach einer Abschlussprüfung die Leitung einer Kammer zu übernehmen, ausgenommen der 35. Kammer, für die seine Kenntnisse über den Buddhismus noch nicht ausreichend sind. Er wünscht sich, den 35 Kammern eine 36. hinzuzufügen, die es gestattet, auch nicht dem Kloster Angehörige zu trainieren. Er möchte dem unterdrückten Volk so die Möglichkeit geben, sich gegen die Gewaltherrschaft zu wehren.

Er wird zum Sammeln von Spenden befohlen, da seine Idee der 36. Kammer gegen die Grundsätze des Shaolin-Klosters, sich nicht in die Belange anderer einzumischen, verstößt. Es ist den Äbten dabei sehr wohl bewusst, dass Liu Yu-de das Gebot, dass das Shaolin-Kung-Fu nur zur Verteidigung des Klosters eingesetzt werden darf, brechen wird. Anstelle Spenden zu sammeln beginnt er umgehend, unterdrückten Bürgern zu helfen, und diese auf seine Seite zu ziehen. Bald darauf kann sich Liu Yu-de an den Mördern seines Vaters rächen.

Am Ende hat er den Vorsitz über die namengebende 36. Kammer der Shaolin erhalten, die nun doch genehmigt wurde.

Kritiken

Synchronisation Der Film wurde zweimal auf Deutsch synchronisiert: Rolle Darsteller Sprecher (Kino, 1978) Sprecher (DVD, 2004) San De / Liu Yu-de Chia-Hui Liu / Gordon Liu Elmar Wepper Simon Jäger General Tien Lo Lieh Christian Marschall Thomas Wolff General Yin / Yin To Lau Kar-Wing Hartmut Neugebauer Michael Bauer Tang San-Yao / Tang Yao Wilson Tong Reinhard Glemnitz Frank Schaff Oberster Abt Woo Wang-Daat Horst Naumann Thomas Hailer Fußnote

2004 entstand für die DVD-Veröffentlichung der vollständigen Fassung eine neue Eindeutschung.

Fortsetzungen 1980: Die Rückkehr zu den 36 Kammern der Shaolin () 1985: Die Erben der 36 Kammern der Shaolin () 1985: Crazy Shaolin Disciple ()

Weblinks

The 36th Chamber of Shaolin – / (1978). in der Chinese Movie Database (englisch) The 36th Chamber of Shaolin – / (1978). in der Hong Kong Movie Database (chinesisch, englisch) The 36th Chamber of Shaolin – / (1978). in Douban Movie (chinesisch)

Einzelnachweise Return to the 36th Chamber / The Return of Master Killer (1980) – ( bzw. ). Auf: hkmdb.com, abgerufen am 5. November 2022 (chinesisch, englisch). Disciples of the 36th Chamber (1985) – (). Auf: hkmdb.com, abgerufen am 5. November 2022 (chinesisch, englisch). Crazy Shaolin Disciples / Enter the 36th Chamber of Shaolin (1985) – ( bzw. ). Auf: hkmdb.com, abgerufen am 5. November 2022 (chinesisch, englisch).

Kategorie:Filmtitel 1978 Kategorie:Hongkong-Film Kategorie:Martial-Arts-Film