Alfred Schattmann (auch unter dem Pseudonym Fred Santa bekannt, * 11. Juni 1876 in Rytwiany; † 16. März 1952 in PotsdamTodesdatum nach: Sterbeort nach DBE.) war ein deutscher Komponist und Musikschriftsteller polnischer Herkunft. Er erlangte insbesondere als Opernkomponist in Deutschland Bekanntheit.Abschnitt nach: Paul Frank, Wilhelm Altmann: Alfred Schattmann. In. Tonkünstlerlexikon 1926 und 1936.Abschnitt nach: Rudolf Vierhaus: Alfred Schattmann. In: Deutsche Biografische Enzyklopädie.
Leben und Werk Alfred Schattmann war der Sohn eines Fabrikdirektors. Er studierte zunächst Rechtswissenschaft. Nach zweijähriger Bürotätigkeit wandte er sich ganz der Musik zu, nachdem er bereits viele Jahre bei dem deutschen Chordirigenten Julius Schäffer studiert hatte.
Als Komponist schrieb er Opern, Lieder und Klavierstücke. Er wurde bekannt mit seiner musikalischen Komödie Die Freier (1904), der komischen Oper Des Teufels Pergament (1913), der burlesken Oper Die Geister von Kranichenstein (1914) und der tragischen Oper Die Hochzeit des Mönchs (1926).
Alfred Schattmann lebte als Komponist und Musikschriftsteller in Berlin. Er war erster Musikreferent der Nachtausgabe und veröffentlichte Monographien zu den Werken von Richard Strauss, Max von Schillings, Hector Berlioz und Jean Sibelius. Zum 1. März 1933 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 1.485.823).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/36891275 Ab Juni 1936 lebte er für einige Jahre in Ambach am Starnberger See.
Literatur Schattmann, Alfred. In: Schattmann, Alfred. In: Schattmann, Alfred. In: Fred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 6457f. online
Einzelnachweise
Kategorie:Komponist (Polen) Kategorie:Komponist (Oper) Kategorie:Musikschriftsteller Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1876 Kategorie:Gestorben 1952 Kategorie:Mann