Salminek () ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Er gehört zur Gmina Gietrzwałd (Landgemeinde Dietrichswalde) im Powiat Olsztyński.
Geographische Lage Salminek liegt im Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 15 Kilometer östlich der früheren Kreisstadt Osterode in Ostpreußen () bzw. 20 Kilometer südwestlich der heutigen Kreismetropole Olsztyn ().
Geschichte Sallmeien – vor 1820 Salmeyen – wurde 1515 erstmals urkundlich erwähnt.Dietrich Lange: Sallmeien in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005) Von 1874 bis 1945 war das Dorf in den dem Kreis Osterode in Ostpreußen gehörenden Amtsbezirk Manchengut (polnisch Mańki) eingegliedert.Rolf Jehke: Amtsbezirk Manchengut
Im Jahre 1910 waren 53 Einwohner in Sallmeien gemeldet. Ihre Zahl belief sich 1933 auf 48 und 1939 auf 39.Michael Rademacher:
In Kriegsfolge kam Sallmeien 1945 mit dem gesamten südlichen Ostpreußen zu Polen. Das Dorf erhielt die polnische Namensform „Salminek“ und ist heute eine Ortschaft im Verbund der Landgemeinde Gietrzwałd (Dietrichswalde) im Powiat Olsztyński (Kreis Allenstein), bis 1998 der Woiwodschaft Olsztyn, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.
Kirche Bis 1945 war Sallmeien in die evangelische Kirche ManchengutWalther Hubatsch, Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 498 (polnisch Mańki) in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union, außerdem in die römisch-katholische Kirche Hohenstein i. Ostpr.AGOFF: Kreis Osterode in Ostpreußen (polnisch Olsztynek) eingepfarrt.
Heute gehört Salminek evangelischerseits zur Kirche Łęguty (Langgut), einer Filialkirche von Ostróda (Osterode in Ostpreußen) in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, sowie katholischerseits in die Pfarrkirche Biesal (Biessellen) im Erzbistum Ermland.
Verkehr Salminek ist auf einer Nebenstraße zu erreichen, die von Biesal über Jadaminy (Adamsgut) direkt in den Ort führt. Biesal ist auch die nächste Bahnstation und liegt an der Bahnstrecke Toruń–Tschernjachowsk ().
Weblinks Bildarchiv Ostpreußen: Ortspläne von Adamsgut und Sallmeien, Kr. Osterode Ostpr.
Einzelnachweise
Kategorie:Ersterwähnung 1515 Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren Kategorie:Gmina Gietrzwałd