Maria Wiesner ist eine deutsche Journalistin und Autorin.

Leben Wiesner ist in Brandenburg geboren und aufgewachsen und studierte Germanistik, Romanistik und Journalistik in Dresden, Leipzig, Florenz und Reggio di Calabria.Autorenseite bei F.A.Z. bei F.A.Z. (abgerufen am 13. November 2021). Nach dem Studium zog sie 2011 nach Frankfurt am Main, wo sie zunächst für die politische Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung arbeitete und seit 2013 als freie Journalistin tätig war. Sie bereiste für ihre Recherchen Asien, Afrika, Nordamerika und EuropaWebseite der Autorin (abgerufen am 13. November 2021). und schrieb Reportagen, Porträts und Essays für die FAZ und das FAZ Magazin sowie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und veröffentlichte Beiträge beim BBC und im Deutschlandfunk.Autorenseite bei F.A.Z. bei F.A.Z. (abgerufen am 13. November 2021). 2013 erhielt sie das Stipendium „Reporters in the Field“ der Robert Bosch Stiftung für eine Reportage zum EU-Beitritt Kroatiens.Kleines Land - was nun? Reportage über Kroatiens EU-Beitritt (abgerufen am 13. November 2021) 2017 recherchierte sie im Rahmen des Kartographen-Stipendiums der Mercator-Stiftung mit einem internationalen Journalistenteam in Deutschland, den USA, Nigeria und Großbritannien zur Raubkunstdebatte um die Benin-Bronzen; es erschienen Artikelserien in der FAZ,Die Beute-Bronzen - Reportage in der F.A.Z. über Raubkunst aus Nigeria mit Verweis auf weitere Artikel der Serie (abgerufen am 13. November 2021) der Leipziger Volkszeitung und nigerianischen Zeitungen.121 years in absentia, tracking the Benin bronzes, The Guardian (abgerufen am 13. November 2021). Seit 2016 arbeitet sie als Redakteurin im Gesellschaftsressort der FAZ. Seit November 2022 ist sie dort Koordinatorin für das Ressort „Stil“.Autorenseite bei F.A.Z. bei F.A.Z. (abgerufen am 27. Dezember 2022).

Sie führt auf den Filmfestivals in Cannes, Berlin und Venedig Interviews mit Filmschaffenden und verfasst Filmkritiken für die FAZ und FAZ Woche, das Arthouse-Portal Kino-zeit.deBeiträge für das Arthouse-Filmportal kino-zeit.de (abgerufen am 13. November 2021). und das Filmmagazin der NZZ Frame. Ihr FAZ-Artikel Bilderstrom des Kinos über die Verfilmungen von Dante Alighieris Göttlicher Komödie erschien 2021 auch im Buch Dantes Verse, herausgegeben von Birte Förster.Dantes Verse beim Wallstein-Verlag (abgerufen am 13. November 2021).

Im Verlag HarperCollins erschien 2019 unter dem Titel Grund dafür sind Verzögerungen im Betriebsablauf ihre Sammlung von Geschichten rund um die Irrwege des Bahnfahrens.Grund dafür sind Verzögerungen im Betriebsablauf bei HarperCollins (abgerufen am 13. November 2021). Im Tagesspiegel schrieb Henrik Mortsiefer über das Buch: „Wiesners leicht zu konsumierendes Kompendium zeigt: Bei allem Ärger über verspätete Fernzüge, Funklöcher im ICE und verstopfte Zug-Toiletten – es darf zwischendurch auch gelacht werden.“Ich müsste Sie eigentlich schlagen bei Tagesspiegel vom 22. November 2019 (abgerufen am 13. November 2021). 2021 erschien von Wiesner ebenfalls bei HarperCollins das Sachbuch Alles in Ordnung?, in dem die Autorin das Kulturphänomen des Aufräumens und des Wegwerfens konsumkritisch hinterfragt.Alles in Ordnung? bei HarperCollins (abgerufen am 13. November 2021). Im gleichen Verlag veröffentlichte Wiesner 2022 das Sachbuch Radikal selbstbestimmt – Ihrer Zeit weit voraus. Was wir von Alexandra Kollontai lernen könnenRadikal selbstbestimmt bei HarperCollins (abgerufen am 6. Mai 2023)., das unter anderem im Magazin an.schläge gelobt wurde als „...eine exzellente Einführung in das Leben und Wirken der russischen Revolutionärin“ an.schläge III/2023, S. 39.

Im Oktober 2023 kam ihr Buch „Jil Sander. Eine Annäherung“Jil Sander - Eine Annäherung bei HarperCollins (abgerufen am 5. Dezember 2023). heraus, worin sie sich mit dem Leben und Werk der deutschen Designikone auseinandersetzt. Margit J. Mayer, frühere Harper’s-Bazaar-Chefin und Herausgeberin beim Berliner Verlag, schrieb in der Berliner Zeitung, das Buch sei „völlig anders als all die kiloschweren Designerbände zum Gähnen und Ins-Regal-Stellen“. Die Autorin erzähle vielmehr „in diskursivem Tonfall, klar formuliert und dabei voll unterhaltsamer Details, mit unzähligen Sander-Zitaten und erhellenden Fotos“ das Leben Sanders und fahre dabei die Stationen von deren Biografie ab, finde Überraschendes und stelle „die Sander’sche Karriere immer wieder in den soziologischen Zeitkontext“Jil Sander wird 80 - Berliner Zeitung (abgerufen am 5. Dezember 2023).

Publikationen Im Pyjama am Schreibtisch, in: Die Freienbibel herausgegeben von Marike Frick, epubli, 2013, ISBN 978-3-8442-7654-1 Grund dafür sind Verzögerungen im Betriebsablauf. Hamburg, HarperCollins 2019. ISBN 978-3-95967-346-4 Alles in Ordnung? Warum wir vor lauter Aufräumen unser Leben verpassen. Hamburg, HarperCollins 2021. ISBN 978-3-7499-0017-6 Bilderstrom des Kinos, in: Dantes Verse herausgegeben von Birte Förster, Göttingen, Wallstein Verlag 2021. ISBN 978-3-8353-5068-7 Radikal selbstbestimmt – Ihrer Zeit weit voraus. Was wir von Alexandra Kollontai lernen können. Hamburg, HarperCollins 2022. ISBN 978-3-365-00132-5 Gewalt, Mord und Antihelden – Moral im Kino. Ein kritischer Essay, in: Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft Band 67. Heft 2, herausgegeben von Josef Früchtl und Philipp Theisohn, Hamburg, Felix Meiner Verlag 2022. ISBN 978-3-7873-4365-2 Jungfrauen in Hosen – Über ein verhängnisvolles Kleidungsstück. Radio-Essay für SWR 2, 51 Minuten, April 2023.Radio-Essay Jungfrauen in Hosen im Archiv des SWR 2 (abgerufen am 6. Mai 2023). Jil Sander – Eine Annäherung. Hamburg, HarperCollins 2023. ISBN 978-3-365-00461-6 oh! Venedig. Das Reiselesebuch. Bozen/Wien, Folio Verlag 2026. ISBN 978-3-85256-943-7

Weblinks Autorenseite bei HarperCollins Autorenseite und Beiträge für Frankfurter Allgemeine Zeitung Website der Autorin Beiträge für das Arthouse-Filmportal kino-zeit.de

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