mini|Bierling-Glocke der zerstörten Andreaskirche in Dresden-Striesen, jetzt vor dem Gemeindezentrum der Erlöser-Andreas-Kirchgemeinde mini|Bierling-Glocke der zerstörten Andreaskirche in Dresden-Striesen, jetzt vor dem Gemeindezentrum Die Liste von Glocken der Gießerei C. Albert Bierling enthält die noch existierenden Glocken in Sachsen. Die Firma C. Albert Bierling existierte als Kunst- und Glockengießerei von 1848 bis 1945 in Dresden und war von 1883 bis 1922 als Glockengießerei präsent. Danach wurde sie bis zur Zerstörung im Jahr 1945 als Metallgießerei geführt, siehe de.google-info.org/5728817/1/christian-albert-bierling.html C. Albert Bierling (abgerufen am 12. November 2021).
Inhaber der Firma waren: Christoph Albert Bierling (1824–1904), Firmengründer Clemens Albert Bierling (1852–1943), Glockengießer (Sohn von Christoph Albert Bierling) – seit 1881 Walter Bierling (?–1962), Ingenieur (Sohn von Clemens Albert Bierling) – seit 1918 Werner Bierling (1890–1970), Kaufmann (Sohn von Clemens Albert Bierling) – seit 1918 Als Mitinhaber werden in den Adressbüchern genannt: Albert Bruno Bierling (1854–1923), Erzgießer und Glockengießer (Mitinhaber von 1881 bis 1910) Albert Hugo Bierling (1860–um 1945), Glockengießer Emil Carl Albert Bierling (1869–1945), ErzgießerChristoph Albert Bierling family (abgerufen am 12. November 2021)
Durch die Anstellung des Glockengießers Carl Louis Hermann Große (1848–1917), der aus der Glockengießerei J. G. Große (Dresden-Neustadt, Kamenzer Str. 31, ehem. Marktgasse 22) ausgeschieden war, als Technischer Leiter entwickelte sich die Firma ab 1883 zu einer bedeutenden Glocken- und Kunstgießerei. Thümmel (2011), S. 65–67 Um 1914 war auch der Glockengießer Bruno Pietzel hier tätig, der 1921 eine eigene Glockengießerei in Dresden eröffnete. Der Erzgießer Albert Bruno Bierling (* 1854) starb 1923Foto der Grabstätte auf commons.wikimedia.org und die Glockengießer-Tradition dieser Firma endete.
Durch die Glockenbeschlagnahmen in den beiden Weltkriegen sind nur noch wenige der ursprünglichen Bierling-Geläute vollständig oder teilweise erhalten geblieben, z. B. in der Dorfkirche Clausnitz Stephanuskirche Kleinzschachwitz St. Nikolai Oberbobritzsch Kirche Schönbach Kirche Hermsdorf/Erzgeb. Kirche Kreischa Dorfkirche Mulda/Sa. St.-Trinitatis-Kirche Wiesa
Den Bierling-Glocken wurde von Glockensachverständigen eine besondere Klangqualität bescheinigt.
Glockenliste Die Liste enthält die vorhandenen Glocken in Kirchen und Gemeindezentren der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen, die von 1883 bis 1922 von der Firma C. Albert Bierling in Dresden gegossen wurden. Neben der Glocken-Nummer sind das Gussjahr sowie der untere Durchmesser in mm und das Gewicht in kg der Glocke angegeben. Alle Glocken wurden in Bronzeguss ausgeführt.