Canillas de Albaida ist eine Gemeinde (municipio) mit Einwohnern (Stand: ) in der Provinz Málaga in der Autonomen Region Andalusien im Süden Spaniens.
Geographie Das Dorf liegt am Rande des Naturparks Sierras de Tejeda, Almijara y Alhama, einem wichtigen Ort für Wildtiere und Wanderer. Canillas de Albaida liegt an der Route der Sonne und des Weins und ist Teil der „weißen Dörfern der Costa del Sol“. Der Ort zeichnet sich durch seinen alten Ortskern mit engen, verwinkelten und steilen Gassen und weiß getünchten Häusern aus. Der Ort grenzt an Alhama de Granada (Provinz Granada), Árchez, Arenas, Cómpeta, Salares, Sayalonga und Sedella.
Geschichte Die ersten Erwähnungen des Ortes werden auf das 13. Jahrhundert datiert. In den Akten von Al-hawz oder dem Wort von Velez wurde er unter dem Namen Albaida (weiß) wegen der vielen weißen Blumen in seiner Umgebung als zum selben Hof gehörend aufgeführt. Im Jahr 1487, nach der Eroberung von Vélez-Málaga durch die Katholischen Könige, wurden die Canillas de Albaida den von König Ferdinand auferlegten Auflagen hinzugefügt. Im Jahr 1569 schlossen sich der Ort und seine Nachbarorte, zumeist von Mauren bewohnt, einem Aufstand an, der sich gegen die Unterdrückung durch Philipp II. auflehnten, bis dieser niedergeschlagen wurde. Nach der Vertreibung der Maurern wurde der Ort von Christen neu besiedelt.
Im Laufe des 20. Jahrhunderts erlebte das Dorf einen anhaltenden Bevölkerungsverlust. Nach der Jahrtausendwende ist das Dorf aufgrund des zunehmenden Fremdenverkehrs und des Zuzugs von Auswanderern aus Nordeuropa wieder gewachsen und renoviert worden.
Bevölkerungsentwicklung
Einwohnerentwicklung184219001950198019902000201020201.1071.0521.269587637726900832
Sehenswürdigkeiten
mini|336x336px|Ermita de Santa Anamini|Ermita de San Antón|336x336pxIglesia de Nuestra Señora de la Expectación (kath. Pfarrkirche, 17. Jh.) Ermita de Santa Ana (Einsiedelei aus dem 16. Jh.) Ermita de San Antón (Einsiedelei aus dem 16./17. Jh.)
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Andalusien